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Wenn für die Allgemeinheit interessant, werde ich den Inhalt dieser Mails hier ohne Namensnennung einfügen und auch meine Antwort dazu schreiben.
Schade – aber es geht leider nicht mehr anders!
Bitte auch um Verständnis, dass ich nicht alle Mails hier einbringen kann, denn es sind wirklich viele und die dazu notwendige Zeit habe ich einfach nicht.
Eingereicht am 03.06
Hallo Herr Messinger,
über das hifi-forum bin ich auf Ihrer Seite gelandet.
Jetzt möchte ich nicht gerade behaupten, dass ich nach 35 Jahren HiFi Hobby völlig unabhängig beurteile, aber wer tut das schon.
Leider muss ich Ihnen aber in nahezu allen Punkten recht geben.
Lustig wird es, wenn man dann die Ausreden der Probanden anhört, manche treten zu diversen Blindtests erst gar nicht an, weil sie da dann plötzlich krank sind.
Ich bin mir auch sicher, dass ich bei Zimmerlautstärke meine T+A Criterion T160 auch mit einem 300€ Verstärker betreiben könnte und ich keinen Unterschied zu dem E-450 hören würde. Nachdem ich aber auch gerne mal lauter höre, und mein Pioneer A-717 MK II doch schon ein wenig betagt war, musste es eben ein solcher Bolide sein. Ja, es hat mehr mit Langzeitstabilität zu tun, mit Haptik und Verarbeitung, Funktionalität und Bedienung.
Den A-717 habe ich immer noch hier rumstehen und ich hoffe ich komme demnächst dazu ihn zu überholen.
Mit Sicherheit hätte sich hier ein Klangunterschied eingestellt, aber eben nur weil der Pioneer aufgrund seines Alters Oxyd auf den Umschaltern hat, die Stütz- und Siebkondensatoren vermutlich nicht mehr das sind was sie sein sollen, die Widerstände beim Lautstärkepoti vielleicht nicht mehr ganz in Ordnung sind und einige andere Punkte.
Und ja, ein billiger Verstärker würde vermutlich im Bassbereich bei höheren Lautstärken aufgrund der Impedanzsenke der T160 anders klingen weil er entweder in´s Schwitzen kommen würde, oder, falls wirklich zu schwachbrüstig ausgelegt, seinen Geist aufgäbe. Bekanntermaßen verabschieden sich häufig die Transistoren schneller als die Schutzschaltung anspricht.
Sicher wird deshalb auch bei diversen Tests mit teilweise extrem übertriebenen Lautstärken getestet. Für den täglichen Hausgebrauch sind diese aber absolut unsinnig. Das halten weder die Nachbarn noch die Ohren langfristig aus.
Sehr gut ist auch Ihre Aussage, dass ein mp3 nicht unbedingt schlecht klingen muss.
Ich habe mir mal den Spaß gemacht eine Test CD zusammen zu stellen.
Originalmaterial von CD, dann daraus tracks mit verschiedenen Stufen von mp3 und AAC erstellt.
Alles schön gemischt und wieder als Audio-CD gebrannt.
Und was hört man? Nix! Genau wie Sie behaupten! Bei den meisten Stücken sind absolut keine Unterschiede hörbar.
Die absichtlich erstellten 96kbit/s Dateien kann man mit viel Glück noch identifizieren, bei der TELARC Aufnahme von Peter und der Wolf auch noch die 128kbit/s Variante. Einen Unterschied zwischen den original AIFF´s und den 230 und 320kbit/s mp3 und AAC ist absolut nicht feststellbar.
Lustigerweise gibt es trotzdem Zeitgenossen, die trotz ihres Versagens bei der Indentifizierung immer noch behaupten man würde eine mp3 hören.
Ich bin mir absolut sicher, dass man bei mehr als 99% aller derzeit verfügbaren Musik ab 200kbit/s keine Unterschiede erkennen kann.
Meinen Glückwunsch noch einmal zu der Seite und weiterhin viel Erfolg.
Gruß aus München
xxx
Antwort:
Danke für Ihre Ausführungen und Bestätigungen.
Die Branche lebt aber von den Suggestionen, die vor allem von den HiFi-Magazinen aus gesteuert werden. Verblindete Vergleiche werden praktisch nie gemacht, denn das hätte zur Folge, dass fast nichts Neues mehr gekauft wird.
Alleine schon die Tatsache, dass geschätzte 95% aller Anlagen wegen schlechter Raumakustik gar nicht ihr Potential ausspielen können, sollte zu denken geben. Dazu noch falsche Aufstellung, falscher Hörplatz……
Hallo Herr Messinger,
vielen Dank für Ihre ausführliche und professionell Stellungnahme, damit helfen Sie mir definitiv ein gehöriges Stück bei meiner Entscheidungsfindung weiter.
Eines hat mir bereits erheblich weitergeholfen, nämlich Ihre Abhandlung über die Blindtests. Ich habe mir den Verstärker-/Boxenumschalter von Lyndahl ALS 11 gekauft, Kostenpunkt ca. 60,– €, und habe meine eigenen “kleinen Blindtests” durchgeführt.
Beim Boxenvergleich muss man nur, wie Sie darauf auch hinweisen, die Lautstärkenangleichung möglichst fix hinbekommen, was man relativ schnell in den Griff bekommt, aber dann hat man durch das Umschalten während eines Musikstückes den direkten Vergleich. Zum Vergleich von Boxen und Verstärkern im eigenen Wohnzimmer/Hörraum einfach ideal, das sollte jeder machen, der etwas mehr Geld für neue Boxen ausgibt.
Getestet habe ich inzwischen meine alten Heco Superior 800, Bj. 1988 (Neupreis damals 2.800,–DM, mit Canton Reference 3, Bj. 2008, Neupreis ca. 8.000,–€) – Ergebnis: im ersten Moment wirkten die Canton kraftvoller, präsenter, in den Höhen und Tiefen markanter.
Aber nach sofortiger Lautstärkenanpassung klangen die Hecos sogar etwas runder, ausgeglichener und meinem subjektiven Empfinden nach sogar angenehmer und weniger stressig.
Daraufhin habe ich die beiden Boxen an meinen alten Verstärker Onkyo Integra A-8670 angeschlossen, weil der 2 Boxenausgänge hat, die man sogar parallel schalten kann und habe das unabhängig voneinander, verschiedenen Freunden vorgeführt und allen, einschließlich mir selbst, hat diese Variante am Besten gefallen. Wie kann das sein, ich dachte immer, bei verschiedenen Boxen würden sich bestimmte Frequenzen eventuell neutralisieren, bzw. stören, aber hier scheinen sie sich zu ergänzen ???
Dann habe ich Nubert nuLine 264 gekauft und umgehend zurückgesandt, mehr möchte ich nicht sagen, sonst belangt mich die Fa. Nubert wegen Rufschädigung.
Meine Tochter hat aus Platzgründen Magnat Quantum 803-Regalboxen, Preis aktuell ca. 900,–€, die klangen für eine Regalbox ganz ordentlich, etwas baßlastig, aber man kann ja sowieso Regalboxen nicht mit Standboxen vergleichen, das wäre, find ich zumindest, unfair.
Vergleichen konnte ich auch verschiedene Vollverstärker: den alten Onkyo A-8670, einen Shanling A3.1, einen JungSon JA88D Class A und eine Röhre Cayin A100T KT88-Version, alle jeweils an den Hecos und den Cantons, das Ergebnis war, wie Sie sicher schon vermuten, immer das gleiche, es gab keine hörbaren Unterschiede.
Als Zuspieler diente immer ein CD-Player von Shanling der einen Cinch- und einen XLR-Ausgang hat, es geht aber so viel ich weiss, mit 1 Cinchausgang und einer Y-Kupplung.
Ich habe sogar 2 Tuner, einen 40 Jahre alten Misubishi Diatone und einen neuen Onkyo DAB+ Tuner T 4030 verglichen, indem ich die beiden Tunern an einen Vertärker angeschlossen habe, 1x am Tunereingang und 1x am AUX-Eingang, das Ergebnis wird Sie nicht verblüffen, die Empfangs- und Wiedergabequalität war gleich gut, nur stark antennenabhängig.
Als Fazit kann ich nur sagen, das mit dem Boxenvergleich sollte jeder machen der auf eine reelle Beurteilung wert legt und bei Ihren Artikel über “verblindete Tests” kann ich nur jedes einzelne Wort persönlich unterschreiben. Wenn jetzt einer kommt und meint, mein Verstärker/CD-Player oder Cinchkabel, “klingen” besser oder ganz anders, sage ich nur, arme verirrte Seele, bring´s mit und du wirst dich wundern. Zwei Freunde haben es schon gemacht, Geräte von Creek und von Marantz, und waren schlichtweg platt.
Abschließend würde ich jetzt von Ihnen noch gerne wissen, ob das mit den beiden parallelen Boxenpaaren rein physikalisch überhaupt sein kann, oder hatten wir alle den selben “kleinen Mann”, ich nenne ihn Herrn Subjektiv, im Ohr.
Viele Grüsse aus Egmating (20 km südlich von München)
Antwort:
Was Sie zu den verblindeten Tests schreiben, wundert mich gar nicht, im Gegenteil, es wäre ein Wunder, wenn es hörbare Unterschiede gäbe (bzw. wäre eines der Geräte defekt).
Dass aber Lautsprecher unterschiedlich klingen, das ist Fakt, allerdings werden bei ähnlicher Konstruktion und wenn die Konstrukteure ordentliche Arbeit geleistet haben (Pegelausgleich beim Vergleich ganz wichtig!), die hörbaren Unterschiede auch nicht mehr ganz so groß ausfallen wie oft angenommen.
Die hauptsächlichen Unterschiede entstehen durch unterschiedlichen Schalldruckverlauf und unterschiedlicher Abstrahlcharakteristik, im Zusammenhang mit den Raumreflexionen. Das heißt, umso schlechter die Raumakustik (leider die Regel), desto mehr werden unterschiedliche Lautsprecherkonzepte hörbar. Dieses Thema ist aber zu umfangreich, um es hier zu erklären.
Zu Ihrer Frage: Stereo funktioniert nur unter ganz starren Bedingungen und die hat fast niemand zu Hause, auch wenn er das glaubt, weil er eine Stereoanlage betreibt. Selbst wenn Stereo funktioniert (ein wichtiger Hinweis dazu ist eine exakt ortbare Bühnenmitte bzw. Breitenstaffelung – beispielsweise muss der Gesang genau aus der Mitte kommen, als stünde dort der Sänger/die Sängerin), genügten schon wenige Zentimeter Kopfbewegung aus der Mitte raus und der Stereoeffekt bricht zusammen – es gibt ihn nicht mehr.
Alles Andere (!!!) ist nicht Stereo, sondern akustische “Raumberieselung” mit zwei Lautsprechern (ebenfalls die Regel). Dazu können Sie auch mehrere Lautsprecher verwenden (so wie in Ihrem Fall vier) und es kann auch besser gefallen. Mit Stereo im klassischen Sinn hat das aber nichts zu tun, denn das funktioniert mit vier Boxen gar nicht.
Eingereicht am 01.04.2013 um 20:12
Hallo Herr Messinger,
mit wachsenden Interesse habe ich Ihre Kommentare über den HiFi-Markt
gelesen und ich kann nur sagen, Sie bestätigen mir genau das, was ich
als Laie inzwischen schon vermutet, ja sogar befürchtet habe. Eine Flut
von sogenannten wichtigen Fakten und Daten vermitteln dem Endverbraucher
ein völlig falsches Bild von HiFi. Ihre Bezeichnung HiFi- “Woodoo”
trifft den Nagel somit voll auf den Kopf.
Nun zu meinem Anliegen. Vor 25 Jahren habe ich mir ein Paar HECO
Superior 800 (damaliger Preis 2.800,–DM) geleistet und war damit bis
dato ganz zufrieden. Ich wollte nun meine Stereoanlage mit neuen Boxen
aufrüsten und bin bei der Suche nach guten und ehrlichen Informationen,
auf Ihre Aktivboxen gestossen und würde nun gerne auf aktiv umsteigen.
Leider liegen Ihre weit ausserhalb meines Preisrahmens von maximal ca.
3.500,–€/Paar und gebrauchte habe ich bis jetzt noch nirgends gefunden.
Deshalb nun meine Fragen. Soll ich eher auf andere aktive , z.B. ADAM
Pencil MK3-aktiv, da gibt es momentan ein Angebot für B-Ware
(Mini-Lackfehler) für 3.400,–€/Paar, oder gebrauchte B+M oder ähnliche
ausweichen, oder dann doch bei “guten” passiven bleiben, z.B. Audio Monitor.
Unter Ihrer Rubrik “weitere bewährte Marken” ist mir speziell eines
aufgefallen. Dies sind bei den Boxen ausschließlich englische,
amerikanische und französische Hersteller, deren Boxen fast
ausschließlich relativ hohe Wirkungsgrade haben. Wie soll, bzw. kann ich
das interpredieren, das ist doch bestimmt kein Zufall.
Abschließend noch eine kurze Frage zum Vorverstärker. Mein jetziger
Vollverstärker ist ein Shanling A3.1, der auch einen Pre-Amp Ausgang
hat. Mit diesem müßte ich doch auch Aktivboxen betreiben können, oder?
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir mit ein paar guten Tips
weiterhelfen könnten und freue mich schon auf Ihre Antwort.
Mit freundlichen Grüssen aus Egmating/Bayern
Antwort:
Es gibt in Ihrem Fall aus meiner Sicht keinen Grund, auf Aktivboxen umzusteigen, auch wenn sie genau genommen die bessere Technik beinhalten.
Vor allem relativ preisgünstige Aktivboxen sind nicht zwingend “besser” als Passivboxen um etwa das gleiche Geld. Der Grund: man zahlt bei Aktivboxen einen hohen Anteil für die Elektronik, von der man genau genommen nichts merkt, andererseits ist der Anteil für das was man wirklich hört (Chassis, Gehäusestabilität), relativ gering.
Bei meinen Aktivboxen gibt es einen riesigen Vorteil, den kein anderer Hersteller anbietet (aus verständlichen Gründen, weil man dabei auch viel kaputt machen kann!), nämlich das individuelle Einmessen mittels PC bzw. Laptop. Über den Fachhandel wäre so etwas nicht möglich, weil sich damit keiner auskennt. Bei höheren Stückzahlen käme man als Hersteller damit in ein Risikobereich, das sich keiner einzugehen traut. Ich kenne jeden meiner Kunden (weil nur Direktverkauf) und die ändern entweder nichts, oder sie wissen was sie tun, oder ich schicke ihnen nur eine Datei die die Änderung beinhaltet und die recht einfach in das Setup der Boxen einzuspielen geht, oder ich komme hin, wenn sich deren Hörraum ändert (Umbau, Übersiedlung). So kann man immer optimale Bedingungen zwischen Lautsprecher und Hörraum schaffen.
Zu Ihrem Fall: kaufen Sie einfach – unabhängig ob aktiv oder passiv – die Lautsprecher, die Ihnen in Ihrem Hörraum am besten gefallen. Da sie schon einen Vollverstärker haben, wäre passiv fast schon der bessere Tipp.
Es gäbe zwar auch schon recht gute Aktivboxen um etwa die Summe die Sie bereit sind auszugeben, aber nicht im HiFi-Bereich, sondern im (mehr oder weniger) Profibereich. Das sind aber dann hässliche Kisten, weil nur zweckmäßig gebaut. Denn nicht vergessen, das meiste Geld kosten bei “Wohnraumlautsprechern” die Gehäuse – bzw. deren Oberfläche.
Die passiven Boxen die ich anbiete, haben keinen außergewöhnlich hohen Wirkungsgrad. So um die 90dB/1m ist eher Durchschnitt.
Dass kein deutscher Hersteller dabei ist, ist Zufall. Allerdings muss ich auch zugeben, dass mir die typische deutsche Abstimmung eher nicht gefällt. Das ist aber reine Geschmackssache, die Qualität der deutschen Boxen ist über jeden Zweifel erhaben.
Für den Betrieb von Aktivboxen ist ein Pre-Out Ausgang ideal.
Ich hoffe, Ihnen damit ein paar gute Hinweise gegeben zu haben.
Eingereicht am 01.04.2103 um 13:39
Lieber Herr Messinger,
ich stimme Ihren kritschen Betrachtungen zur HiFi Szene zu. Diese “Fachmagazine” sind der reine Graus. Die Foren der HiFi Jünger oder gar die Amazon Bewertungen sind noch schlimmer.
Sicher lassen sich auf ihrer Webseite viele wertvolle Anregungen finden und mit Ihren Tips eine Menge Geld für sinnlose Verstärker und CD-Player sparen. Vielen Dank.
Aber mit Verlaub, wer möchte in einem Hörraum wie den Ihren sitzen und allein Musik hören, wenn auch perfekt oder sich gar mit Ihren furchtbaren Lautsprechern für viel Geld das Wohnzimmer verschandeln?
Ein solches Konzept zum Musikhören ist genauso der “Kaiser ohne Kleider” wie der HiFi Blödsinn mit CD-Playern für 20 000 €.
Musik hat in hohem Maße etwas mit Genuss und Ästethik zu tun. Auch gemeinsam mit anderen genießen und sich austauschen in einem schönen Umfeld und einem guten Wein. Dann doch lieber eine kleine hübsche Anlage ohne Anspruch auf akustische Perfektion, für die stillen Stunden einen HD-800 und viel besser ein Diana Krall Live Konzert mit Freunden.
Herzlichst xxx
Antwort:
Ich kann Ihre Kritik nachvollziehen, aber vermutlich würden Sie mehr Verständnis für meine “potthässliche” Anlage aufbringen, wenn Sie einmal hören würden, was möglich ist, wenn man keine Rücksicht auf die Optik nehmen muss.
Auch ist es ja so, dass nicht alle Leute so viel Wert auf das Design legen. Ich habe schon mehrere individuelle Anlagen für Menschen hergestellt, die gesagt haben “Optik egal, nur der Klang zählt”.
Ihr Zugang ist halt ein anderer, der genau so zu akzeptieren ist.
Eingereicht am 31.03.2013 um 06:24
Hallo Herr Messinger,
mit viel Freude habe ich fast alle Artikel auf Ihrer Website durchgelesen und was soll ich sagen – es war eine Offenbarung. Mit großem Interesse las ich den Artikel mit den Fake-Test der Lautsprecherkabel und auch Ihr Statement zum Pro für Aktiv-Boxen.
Als Hobby-Dj lege ich natürlich Wert auf guten Klang, misstraue aber schon immer irgendwelchen Testberichten auch weil ich zumindest teilweise mir technische Zusammenhänge herleiten kann (Elektrotechnik Studium).
Letztes Jahr stand der Neukauf eines LED-TV´s an. Ich habe über 1 Monat 4 Geräte zuhause getestet und schlussendlich gewann ein TV von Phillips, der Typ der sonst immer letzter in den Tests war, ganz vorne dabei Samsung, die hatten aber lt. meiner Einschätzung das schlechtere Bild, sehen von außen aber deutlich besser aus…wie auch immer, deswegen war die Entdeckung ihrer Website eine Offenbarung.
Gefunden hab ich Sie über einen Link in Tekknoforum.de zum Artikel Vinylqualität. Sehr aufschlussreich !
Nun zum eigentlichen Thema. Ich benötige neu LS in der Wohnstube. Besonderheit ist das die LS Stereo (für normales TV und Musikwiedergabe) und 5.1 (Kinofilme) können sollen.
In beiden Fällen ist die Quelle ein Technisatreceiver mit dig. Out oder SPDIF. Haben Sie sowas im Angebot ? Gibt es sowas vielleicht sogar aktiv ? Weil ich will mir ehrlich gesagt einen AV-Receiver sparen. Nicht des Geldes wegen sondern der Optik wegen. Ist sowas überhaupt machbar ?
Mit freundlichen Grüssen nach Österreich aus Dresden
Antwort:
Danke für Lob und Anerkennung.
Zu Ihrer Frage: es gibt keinen technischen Unterschied zwischen Lausprechern für Stereo oder Surround, nur die Anzahl der Kanäle ist unterschiedlich.
Weil praktischer und vom Tiefgang her ausreichend, werden spezielle flache Center- und kleine Rearboxen hergestellt, aber auch das könnten ganz normale Boxen sein (wäre sogar besser).
Will man eher kleine Boxen haben, geht es ohne Subwoofer kaum.
Gleiches gilt für Passiv und Aktiv. Mit Stereo oder Surround hat das nichts zu tun.
Somit können Sie grundsätzlich jeden sich am Markt befindlichen LS kaufen der Ihnen gefällt.
Den A/V_Receiver kann man sich sparen, wenn der Prozessor im Player eingebaut ist (erkennbar an den 5.1 bzw. 7.1 Analogausgängen). Die Möglichkeiten sind dann aber stark eingeschränkt, man kann nur digitale Discs mit diesem Player wiedergeben, sonst nichts.
Nicht umhin kommen Sie aber um einen 6 bzw. 8-fach Lautstärkesteller, denn wo wollen Sie sonst die Lautstärke einstellen?
Ein A/V-Receiver ist somit immer noch die günstigste Lösung. Dazu ein guter Digitalplayer und die entsprechende Anzahl von Boxen.
Die Gesamtqualität der Anlage hängt fast ausschließlich von den Boxen ab. Aber auch die können ihre Qualität nur ausspielen, wenn auch sonst alles passt (Raumakustik, Aufstellung, Sitzposition, Einmessung).
Eingereicht am 24.03.2013 um 04:15
Danke für Ihre ausgezeichnete Seite und viel Erfolg für Sie
wünscht xxx
Zu Ihrer Frage: ja, “Audio-PC” und Aktivboxen, das ist (auch für mich) das Optimum. Mache ich seit Jahren so.
Ganz wichtig sind gute Raumakustik, richtige Aufstellung und idealer Hörplatz (alles eher kleiner als zu groß wählen).
Eingereicht am 16.03.2103 um 13;53
Lieber Herr Messinger!
Vielen Dank für die informative Webseite, die ich per Zufall gefunden habe. Es bestätigt ein wenig, dass ich doch nicht so schlecht höre, weil ich die vielen Details die andere teilweise beschreiben nicht heraushören kann ;-)
Sie haben mich auch davon abgehalten, viel Geld in einen neuen Verstärker zu investieren, und ich behalte noch ein wenig mein 15 Jähriger Harman Kardon HK 620 und spare lieber für neue LS.
Was mich noch wunder nimmt, und dass wäre vielleicht auch eine gute Ergänzung für ihre Webseite, ist das Thema Digital/Analog-Wandler. Seit viele via PC Musik hören, sind besonders Geräte mit einem USB-Eingang, ziemlich beliebt.
Ein Testvergleich ist für mich schwierig, da ich die Geräte ja kaufen müsste. Haben sie da evtl. bereits Erfahrungen gemacht? Gemäss Fachzeitschriften und HighEnd-Fans liegen Welten zwischen einer einfachen PC-Internen Soundkarte (was viele als absolute Katastrophe empfinden), einem Wandler der ein paar Hundert kostet, und Wandler die Tausende kosten. Das „High End“ Wandler kein Sinn machen, ist mir klar, aber wie sieht es beim Unterschied PC-Soundkarte und eher günstigen externen Geräten aus?
Ich habe da nur Erfahrungen mit Kopfhörer gemacht, und mit einem hochwertigen Kopfhörer ist der Sound ab PC durchaus ok. (für mich)
Danke und liebe Grüsse aus der Schweiz
Antwort:
Danke für Lob und Anerkennung.
Ihre Entscheidung den alten Verstärker zu behalten und das gesparte Geld in bessere Lautsprecher zu investieren, werden Sie nicht bereuen.
Die “riesengroßen” Unterschiede zwischen den D/A-Wandlern würden sich (für die Leute die das angeblich so empfinden) in verblindetem Zustand in Luft auflösen, das garantiere ich.
Wenn überhaupt, dann sind die ganz billigen Lösungen, wie sie heute auf den Motherboards bzw. in den Laptos zu finden sind, bei ganz kritischem Hinhören und mit dementsprechender Anlage vielleicht noch zu erkennen, aber mehr sicher nicht.
Ich verwende seit Jahren die MSI Juli@ (schreibt sich wirklich so), sie kostet um die 120 Euro, hat sogar symmetrische Ausgänge und noch Niemand konnte meinen PC verblindet von einem noch so teuren CD-Player unterscheiden.
Gleiches gilt sicher für gute externe Wandler der bekannten Hersteller in der ca. 300 Euro Klasse. Mehr braucht wirklich Niemand (außer für’s Gemüt).
Eingereicht am 25.03.2013 um 21:58
Sehr geehrter Herr Messinger,
durch Zufall bin ich über Ihre Homepage gestolpert.
Vielen Dank für Ihre schonungslosen Wahrheiten. Die ausführlichen
Informationen tragen sehr zu meiner Beruhigung bei. Bin ich beim
Verstärkerkauf (Atoll IN80) noch etwas blauäugig (viel Leistung ist gut)
an die Sache herangegangen bin, werden die neuen Lautsprecher sicher,
dank Ihrer Tipps, kein Reinfall.
Vielen Dank für Ihre Homepage. Sicher wäre ein Besuch bei Ihnen höchst
interessant, durch die Entfernung Ulm-Wien aber leider nur schwer zu
realisieren.
Mit freundlichen Grüßen
Antwort:
Danke für Lob und Anerkennung
Eingereicht am 21.03.2013 um 10:09
Mit großem Interesse habe ich die Ausführungen ihrer Seite studiert.
ich möchte Sie fragen, welchen Grund es geben könnte einen teureren Verstärker als beispielsweise den MARANTZ PM-5004, Schwarz oder silbergold € 330 zu kaufen.
den Ausführungen Ihrer Seite zufolge sind teurere Verstärker lediglich Leistungsstärker, aber wenn man den PM 5004 nicht “am Anschlag” betreibt sollte er die gleichen klanglichen Eigenschaften wie ein NAD C-375BEE um 1400 euro, bzw. ein Macintosh um 8000 bringen?
Habe ich etwas missverstanden oder warum sind manche reinen Vollverstärker so viel teurer?
Ich möchte mir in absehbarer Zeit eine Anlage zulegen und lese mich deshalb recht intensiv in die Hifi Szene ein :)
Mit freundlichen Grüßen
Antwort:
Genau so ist es, jetzt einmal von den höheren Leistungsreserven, von der besseren Machart und von der Optik abgesehen.
Klang ist nicht alles, es ist ein Fehler, alles immer nur darauf zu reduzieren. Der Besitz von edlen Geräten kann auch Freude bereiten, selbst wenn sie gar nicht eingeschaltet sind. Ich habe da volles Verständnis dafür.
Kein Händler wird Ihnen das aber so sagen und auch kein Hifi-Enthusiast, der sich von der Werbung und von seinen Suggestionen leiten lässt.
Wäre nur alles klanglich so gut (Lautsprecher, Raumakustik und Aufnahme) wie selbst ein billiger guter Verstärker, dann hätten wir nicht so viele Probleme mit dem was wir oft zu hören bekommen.
Eingereicht am 17.03.2013 um 18;20
Hallo,
Ich bin heute auf Ihre Seite gestoßen und muss sagen, dass sie mir echt sehr gut gefällt.
Würden Sie eher einen alten gebrauchten Verstärker oder einen neuen billigen empfehlen, wenn man ein kleines Budget hat?
Dabei sind mir die Anschlussmöglichkeiten nicht so wichtig, da sowieso alles über den PC laufen wird.
Antwort:
Beides kann gut sein. Weniger Risiko hat man natürlich mit einem neuen.
Trotzdem kann ein junger Gebrauchter um’s gleiche Geld mehr bieten.
Nicht tonal, denn da gibt es bei guten Produkten keine Unterschiede, sondern bezüglich Machart.
In jedem Fall nur etwas von bewährten Herstellern kaufen (Marantz, NAD, Cambridge…..).
Ein sehr gute Alternative (weil PC als Zuspieler) könnte auch alles von Sonos sein und letztlich auch die Komponente mit eingebauten Endstufen: http://www.sonos.com/shop/products/connectamp
Eingereicht am 16.03.2013 um 00:51
Damit wir mit unseren verschiedenen Meinungen zum Ende kommen da es nichts bringt, zum Schluß noch- weniger messen mehr hören. Klaviere edlester Ausführungen werden mit dem Gehör eingestellt, nicht mit tollen Messgeräten da kein Messgerät dieser Erde so genau ist wie das menschliche Gehör. Auch das kann man googeln. Bei Bösendorfer und anderen Firmen kommt einer der besten Pianisten dieser Erde und stellt diese ein. Und selbst der sagt das sogar jedes Klavier der selben Baureihe anders klingt, obwohl bei denen alles bis zum kleinsten Detail gleich ist. Nehme an das Bösendorfer ziehmlich genau arbeitet…oder nicht….ist auch alles Vodoo. Mal den Pianisten zum Blindtest einladen… :-) das ist dann der vodoo-man.l.g. und auf WIEDERHÖREN
Antwort:
Alles das was Sie schildern, wäre eindeutig messbar.
Bei guten Verstärkern sind aber keine Unterschiede messbar (jedenfalls keine relevanten), die das menschliche Gehör noch erfassen kann. Das ist Fakt!
In den USA gibt es seit über 25 Jahren das Angebot, dass man 20.000 Dollar gewinnen kann, wenn man zwei sich tadellos messende Verstärker (nach eigener Wahl!) voneinander in verblindetem Zustand unterscheiden kann.
Hunderte (wenn nicht tausende) Leute haben das schon versucht, noch keiner hat diesen Preis gewonnen.
Und jetzt behaupten Sie, dass Sie das könnten. Auf in die USA! 20.000 Dollar warten!
Übrigens hatte ich schon zwei blinde HiFi-Enthusiasten bei einem meiner Tests dabei. Deren Trefferquote (bei bewusst “eingebauten” Fehlern in einem der beiden Verstärker) waren schlechter als meine. Der Grund: ich weiß worauf ich achten muss, ohne Routine ist das schwieriger.
OK, belassen wir es einfach dabei, denn ich weiß aus Erfahrung (hunderte Diskussionen in den einschlägigen Foren bestätigen das), dass der Glaube (wie immer) stärker ist als sämtliche Argumente dagegen.
Übrigens könnte man Klaviere bestens auch mit Messgeräten stimmen (Gitarren werden längst nur noch so gestimmt). Aus alter Tradition heraus wird das aber noch “zu Fuß” gemacht. Spricht auch nichts dagegen.
Eingereicht am 16.03.2013 um 00:06
Ich traue meinem Gehör das schon zu…allerdings auch jeden anderen. Solche ihrer Tests wird aber niemand auf einer Anlage in einen Raum den er nicht kennt bestehen. Ich denke das man (n) auf der eigenen Anlage im eigenen Heim mit seinen 2-3 CD’s mit 2-3 Liedern die man ständig hört und auswendig kennt schon einen Unterschied hören wird. Aber vielleicht haben sie schon mal von Automechaniker gehört die alte Motoren – mit dem Gehör einstellen. Kann man googeln …und das sogar besser als jedes so tolle Messgeräte. Diese hören Zündung und Einspritzpunkte im millionstel sek Bereich und stellen dann Vergaser und der gleichen ein.wenn sie an tausend Motoren der selben Marke hören werden SIE nie einen Unterschied hören. Diese Mechaniker zu denen ich mich selbst zähle..schon.also nie sagen…das gibts nicht
Antwort (habe mir übrigens erlaubt, viele Schreibfehler auszubessern):
Bauteile haben keinen Eigenklang, das ist Fakt. Sie wären der Erste (nach tausenden die es weltweit versucht haben), der in der Lage ist, sich tadellos messende Verstärker auseinander halten zu können. Und tadellose Verstärker gibt es schon um wenig Geld, Dass die oft (wie soll das auch anders gehen?) eher “lieblos zusammengeschustert” sind, das hat mit deren klanglichen Eigenschaften nichts zu tun. Die PA-Verstärker haben meist laute Lüfter eingebaut, sie sind auch nichts für’s Wohnzimmer gedacht.
Alles darüber hinaus ist (erwiesen!) Einbildung. Wenn man beim Musikhören den Kopf nur um 5cm nach links oder rechts bewegt, ändert sich viel mehr. Das ist sogar eindeutig mit einem Messmikrofon im Hochtonbereich messbar (Wellenlänge bei 10kHz = 3,4cm).
Eingereicht am 13.03.2013 um 12:49
Hallo Herr Messinger,
1.) Erklären Sie mir bitte kurz wie ein Pegelausgleich an Verstärkern durchzuführen ist, möchte selbst einen Blindtest durchführen. (Messpunkt, Einstellung)
2.) Wäre nicht auch ein AV Verstärker mit Einmesselektronik eine günstige Lösung um auch in Stereo klanglich Fortschritte zu machen? Die messtechnische Qualität ist sicher ausreichend und eine gewisse Anpassung an den Raum ist ja sicher ein Vorteil.
3.) Wenn Wattangaben verschiedener Verstärkerhersteller auch nicht zu vergleichen sind, wie kann ich aber die unverzerrte Lautstärke des Lautsprecher X erhöhen? Mehr unverzerrte Leistung des Verstärkers aber wie ist das zu ermitteln?
4.) Warum fahren sie selbst bei ihrer Anlage solche “Verstärkergeschütze” auf, um max unverzerrten Pegel zu erreichen oder gibt es noch andere Gründe?
Danke für ihre vielen ernüchterten Fakten aus ihrer Homepage.
Mit freundlichem Gruß
Antwort:
1.) Kurz geht das leider nicht……
Um zwei Verstärker unvoreingenommen zu vergleichen, ist – abgesehen von der Verblindung – eine schnelle und möglichst unterbrechungsfreie Umschaltung von Vorteil.
Dazu kann man einen einfachen Lautsprecherumschalter – aber “umgekehrt” –
verwenden. Also dort wo sonst die beiden Lautsprecherpaare dran kommen, die
Verstärker anklemmen und dort wo der Verstärker dran käme, das eine Paar
Lautsprecher.
Aber bitte erkundigen Sie sich, ob auch wirklich alle Kontakte umgeschaltet
werden, denn die beiden Verstärker dürfen nie mit irgendeinem Pol zusammen
kommen. Der Umschalter sollte auch keinen Impedanzausgleich beinhalten, also
wirklich nichts Anderes sein als ein ganz primitiver Hin- und Herschalter.
So etwas könnte man auch ganz einfach selbst bauen. 4 Pole, die einmal an
das eine 4er Paar und dann an das andere 4er Paar geschaltet werden. Aber
das schon mit mehreren Ampere Schaltleistung – also kein “Minischalter”.
Beide Verstärker müssen genau auf gleichen Pegel eigestellt sein und zwar
mit deren Lautstärkesteller. Als Quelle kann man einen Digitalplayer nehmen
und eine CD, wo eine mittlere Frequenz (um die 500Hz) als Sinus-Dauersignal
(2-3 Minuten genügen) drauf ist.
Um die Boxen nicht zu überlasten, kann man zuerst auch ohne sie messen und
zwar direkt mit einem Voltmeter (AC-Stellung) an den Lautsprecherausgängen.
Ein kurzer Quercheck mit angeschlossenen Lautsprechern wäre aber gut, falls
einer der Verstärker eventuell nicht besonders stromstabil ist. Auch mit
angeschlossenen LS müssen die Spannungen weitgehend gleich sein und
natürlich auch links/rechts.
Im Übrigen ist es ganz praktisch, wenn die 500Hz auf der CD nicht mit
Vollpegel drauf sind, sondern mit weniger Signal – etwa minus 10dB. Für
einen ersten Test die Pegel ungefähr auf 5 Volt einstellen. Ist das beim
Musikhören zu laut oder zu leise, einen dementsprechend anderen Wert wählen.
Der CD-Player wird natürlich an beide Verstärker gleichzeitig angeschlossen,
Wenn nicht anders möglich, dann mit Cinch Y-Abdapter (pro Kanal einen).
2.) spricht nichts dagegen
3.) Watt ist Watt, denn das ist eine genormte Einheit. Allerdings wird
sowohl bei Verstärkern als auch bei Boxen nicht nach Norm gemessen, somit
sind alle diese Angaben kaum miteinander seriös vergleichbar. Aber sie sind
auch nicht wirklich wichtig. Mich interessieren irgendwelche Wattangaben
schon lange nicht mehr. Wenn es zu verzerren beginnt, können sowohl der
Verstärker als auch die Boxen an ihrer Leitungsgrenze angekommen sein. Da
aber für Zimmerlautstärke ohnehin 1-2 Watt ausreichen (übliche Boxen
angenommen), ist das meist ohnehin nur Theorie und der Rest irgendwelche
Ziffern.
Aber – und damit kommen wir zu…..
4.) Für eine Verdopplung der akustisch empfundenen Lautstärke ist eine
Verzehnfachung (!) der Verstärkerleistung notwendig (ein 200W Verstärker
kann somit kaum lauter spielen als einer mit 50W). Ich spiele mit meiner
Anlage ab und zu (gefühlte) Live-Pegel und da sind ein paar hundert Watt
(trotz sehr hohem Wirkungsgrad der Chassis) schnell “verbraten”. Diese
Aussage bezieht sich im Besonderen auf die Tieftöner, die Hörner sind extrem
effizient, da reichen auch für Höchstpegel 2-3 Watt aus.
Danke für das Lob.
Eingereicht am 11.03.2013 um 18:15
Hallo David,
Ich höre seit einigen Jahren Musik über Netzwerk – Squeezebox – und bin sehr zufrieden.
Aus Spaß am Hobby würde ich auch gern wieder Platte hören. Meine Frage ist, wieviel muß ich in einen gut klingenden Spieler investieren oder kommt auch ein gebrauchter, z.B. Thorens, in Betracht? Neu hatte ich mir eine Pro-Ject Xperience Acryl Superpack ausgeguckt, Design sollte auch stimmen. Wie ist bei dem Thema ein vernünftiges Preis/Leistungsverhältnis?
Für einen Rat bin ich dankbar.
Grüße aus Berlin
Antwort:
Gegen einen tadellosen gebrauchten Thorens (aber schon aus der Mittelklasse) wäre nichts einzuwenden (Risiko?). Eventuell neuer Tonabnehmer und neuer Riemen, dann alles genau justieren und das war’s.
Schöner ist – und mehr Freude macht ein neues Gerät. Mit Project kann man da nichts falsch machen, denn da passt einfach alles.
Der von Ihnen ins Auge gefasste ist ein “Zuckerl” in jeder Hinsicht. Kann ich nur empfehlen.
Eingereicht am 10.03.2013 um 10:43
Ich verstehe nicht ganz wie sie das mit den Verstärkern meinen. Einerseits sagen sie es ist egal welcher Verstärker…und dann bauen sie sich selbst 2 oder mehr. Wozu die Mühe wenns bei Conrad um weniger Geld PA-Verstärker gibt mit wahrscheinlich den selben Leistungen u Laststabilitäten. Ihre Verstärker würden sicher einige tausend Euro kosten wenn ich sie erwerben möchte. Und wenn der Verstärker egal ist wozu dann aktive Boxen…sind ja auch nur Verstärker drinnen?
Mit freundlichen grüßen…
Antwort:
Da haben Sie anscheinend derartig viel missverstanden bzw. durcheinander gebracht, dass es mir jetzt zu mühsam ist, das ausführlich aufzuklären.
Ich versuche es aber kurz:
Grundsätzlich ist es schon richtig. Jeder billige Verstärker mit tadellosen technischen Daten klingt um nichts schlechter als ein (sogar ganz) teurer HiFi-Verstärker mit “Superdaten”, denn die hört längst kein Mensch mehr.
Ich baue meine Verstärker aber nicht deshalb selbst, weil ich glaube dass sie besser klingen (machen sie auch nicht), sondern wegen der Machart. Es gibt noch andere Kriterien als immer nur der Klang.
Aktivboxen – noch dazu mit DSP – sind einfach der technische Königsweg und auf die jeweilige (Raum-) Situation anpassbar.
Der Rest steht in meiner HP.
Eingereicht am 19.02.2013 um 14:00
Hallo Herr Messinger!
Da haben Sie recht, ich hatte im Vorverstärker bereich den Pro Ject Pre Box gegen den Rotel RC 960 und gegen den RC 972 verglichen.
Da klang für mich der Pro Ject besser, weil er aber auch leiser war, vielleicht mehr Fein Dynamik?
Da hatte ich überhaupt gar kein Pegel abgleich gemacht.
Da hatte ich nicht richtig verglichen!
Ich hätte noch eine frage bitte kennen Sie den Hersteller Multicel?
Das wurde vor ca 20 Jahre von der Firma LSV verkauft.
Danke für Ihre Aufklärung! Selbst mir nach 20 Jahren fehlt immer noch die Erfahrung!
Man lernt halt nie aus!
Mit freundlichen Grüssen
Antwort:
Ist doch kein Problem, solange man lernbereit ist, kann es immer nur besser werden, ist bei mir nicht anders. (-;
“Multicel” – war das nicht einmal ein Hersteller von LS-Chassis?
Mehr weiß ich da auch nicht (falls es überhaupt stimmt).
Hallo Herr Messinger!
Habe mit grossem Interesse Ihre Homepage gelesen, bin begeistert aber auch ein bissel kritisch weil ich jedenfalls bei verschieden Geräte Signifikante Unterschiede feststellen konnte. Ich bin mir auch ganz sicher das ich es Blind feststellen konnte.
Es kommt drauf an, wie verlustfrei und gut die Lautsprecher und auch die Raumakustik sind .So wie bei schlechten Aufnahmen eine sehr hochwertige Anlage es aufdeckt, so ist es eigentlich auch bei Geräten. Falls man bei einer sehr hochwertigen Kette ein Gerät austauscht gegen ein minderwertiges Gerät dann merkt man deutliche Unterschiede. Da bin ich mir ganz sicher.
Ich habe auch im Mittel hochton ein 15 Dreier System wie Sie nur von Beyma,im Bass Bereich benutze ich ein Doppel Bandpass Horn mit 15 Zoll R.C.F Lautsprechern.
Mit freundlichen Grüssen
ilker
Antwort:
Ich weiß jetzt natürlich nicht wie Sie getestet haben, aber man kann es gar nicht oft genug betonen, wie wichtig dabei ein exakter Pegelabgleich ist. Ohne diesem ist jeder Vergleich unmöglich, weil schon geringe Pegeldifferenzen zu Irrtümern führen, das ist erwiesen.
Ich weiß auch nicht, was Sie mit “minderwertig” meinen, denn von den “üblichen” bewährten Herstellern gibt es so etwas schon lange nicht mehr.
Immer gilt: tadellose Messdaten (alle sind sie schon “meilenweit” von dem entfernt was der Mensch noch hören kann) -> kein Klangunterschied hörbar. Da kann man auch die “besten” Anlagen zum Testen verwenden oder sündteure Kopfhörer, denn wo nichts (Messbares) ist, da kann auch nichts gehört werden.
Ich akzeptiere selbstverständlich Ihre Meinung, aber vielleicht testen Sie nochmals unter Berücksichtigung von Pegelausgleich und wirklich “verblindet”. Sie wären nach hunderten Leuten (die vorher das Gleiche behauptet haben wie Sie) der erste, der tatsächlich Unterschiede hören konnte.
Hallo aus OÖ
Habe mir gespannt die ganze Seite zu Leibe geführt mit dem Ergebnis dass ich alles (zumindest das was ich technisch verstehe) befürworte. Ich bin Lautsprechertechnisch ein absoluter Wharfedale fan. Von meinem Vater infiziert (der mittlerweile alles im Selbstbau betreibt…hat schon seit 10 Jahren nichts mehr gekauft) taste ich seit meinem 16ten Lebensjahr auch im Einsteiger Hifi Bereich herum. Nun bin ich 24 und meine Wharfedale Diamond 9.4 Standlautsprecher gaben nach 8 Jahren Dauerbetrieb nun den Geist auf (Sicken gerissen) Tausch Lautsprecher bekommt man nicht und gegenüber dem Sicken kleben bin ich skeptisch. Als Receiver verwende ich auch seit jeher schon einen damals verstaubt gebraucht gekauften YAMAHA RX770 vom Jahre 1993 (ich war 5 als der gebaut wurde) der schon einigen pseudo „Hifi Profis“ bei mir zu Hause in verbindung mit den auch „billigsdorfer“ Wharfedales den Mund offen stehen lies. Auch meinem Vater der von der alten Schule ist und Digital soundso verteufelt. Er konnte garnicht verkraften dass ich per Stereoklinke auf Chinch kabel aus einem W-lan router (Apple express) in meinen receiver gehe und dem per W-lan die Songs von meinem Computer schicke :D ..das war ihm zu viel, aber er ist ein von Grund auf ehrlicher Mensch der sich von nichts blenden lässt und selbst er als alter Analog-Tiger musste zugeben das mein „Werkl“ einfach toll lief. Ein Grund dafür war (wie von ihm angenommen) wahrscheinlich auch mein damals rappelvolles Kinderzimmer das keinen Fleck freie Fläche mehr aufwies weil lauter Kästen, Tische, ein riesen Bett und Bücherregale drin waren. Das Stereodreieck, LS Aufstellung und der Hörabstand stimmten und die Raumakkustik war eben zufällig mal nicht schlecht. Dieses Erlebnis damals bestätigt eigentlich all Deine (ich hoff ich darf als 24 Jähriger trotzdem Du sagen, haben immerhin das gleiche Hobby) Aussagen auf dieser tollen Homepage. Nun hab ich zum Schluss noch eine Frage auf lager: Ich will nun etwas hochwertigeres und mir die Wharfedale Opus2 m2 Regallautsprecher (Die 3 Wege mit Bärennase und Kalotte) zulegen und ebenfalls mit meinem Yamaha Dinosaurier betreiben. Laut Deinen Aussagen dürfte das kein Problem sein?? Denn wieso Verstärker wechseln nur weil er der Preisklasse der Lautsprecher nicht entspricht…wäre ja dumm. Auf was muss ich eventuell trotzdem achten? Die Opus haben doppelt so viel maximalleistung angegeben wie die alten Diamonds die super liefen. Ein Problem?
Würde mich über eine Antwort sehr freuen und vlt schau ich ja mal vorbei…ist ja nicht sooooo weit weg :) …lg Bernhard
Antwort:
Selbstverständlich kann der alte Verstärker bleiben, wenn er noch in Ordnung ist. Im Verstärkerbau hat sich genau genommen die letzten 2 Jahrzehnte nichts Revolutionäres getan, jetzt einmal abgesehen von modernerer Machart mit kleineren Bauteilen (SMD) und mehr integrierten Bauelementen (ICs). Die technischen Daten sind kaum besser geworden und selbst wenn (ein bisschen), dann ist das unhörbar.
Es ist auch völlig “schnuppe” wie hoch die maximale Verstärkerleistung ist, bzw. die maximale Belastung von daran angeschlossenen Lautsprechern, wenn man damit umzugehen weiß.
In keinem Fall noch lauter drehen, wenn man schon das Gefühl hat, dass der Klang unsauber wird, denn dann ist entweder der Verstärker oder die Lautsprecher schon an der Leistungsgrenze angelangt und das würde dann nicht mehr lange gut gehen. Irgendwelche Ziffern zu vergleichen, bringt da gar nichts, noch dazu, wo alles frequenzabhängig ist.
Viel Hörspass noch mit den neuen Lautsprechern!
Eingereicht am 07.02.2013 um 20:40
Hallo!
Zunächst einmal ein großes Kompliment für diese sehr informative Homepage!
Ich beschäftige mich noch nicht sehr lange mit dem Hobby Hifi, bin inzwischen allerdings von diesem angenehmen “Virus” auch infiziert :-)
Da Ihre Seiten einen sehr sachlichen, ehrlichen und kompetenten Eindruck auf mich machen, wende ich mich wegen des Themas Raumakustik an Sie und hoffe Sie können mir einen Tip geben. Damit Ihnen das überhaupt möglich ist, beschreibe ich nachfolgend erst einmal meine Hörsituation…
Ich höre Musik in normaler Zimmerlautstärke mit folgenden Komponenten:
Macbook Air mit SSD per USB-Kabel (3m) an
M2Tech Evo Hiface mit zusätzlicher Evo Wordclock per digital Koax an
PS Audio DL III mit Moll-Modifikation I per cinch-Kabel an
Vollverstärker Marantz PM KI Pearl per Lautsprecherkabel mit Bananas an
Cabasse Sumatra
Mein Hörraum hat die Maße 4,80 x 3,80. Die Cabasse stehen an der längeren Wandseite. Die vordere Lautsprecherfront ist jeweils etwa 1,30m von der rückwärtigen Wand entfernt.
Der Abstand des einen Lautsprechers von der Seitenwand (in diesem Fall Fenster mit leichter Gardine) beträgt etwa 1,20m, der Abstand des anderen Lautsprechers zur Seitenwand bzw. Türaussparung beträgt ebenfalls 1,20m. Da die Tür ausgehangen ist und im Keller steht, läuft der seitliche Schall dieses Lautsprechers jedoch in den angrenzenden Flur mit einem großen Bücherregal und insofern dürfte es hier keine Reflexion ins Wohnzimmer geben. Die mögliche erste Seitenreflektion habe ich mit der “Spiegelmethode” ernittelt. Dabei gehe ich davon aus, dass dort, wo ich vom Hörplatz aus die Lautsprechermembran sehen kann, auch der Schall auftreten würde.
Die Lautsprecher stehen 2,30m voneinander entfernt. Jeder Lautsprecher ist vom Hörplatz ebenfalls 2,30m entfernt. Die Lautsprecher sind beide in etwa auf die Kopfposition des Hörplatzes eingewinkelt. An den oberen Deckenecken habe ich (Achtung möglicherweise Voodoo :-) tapezierte Raumrunder angebracht. Sieht aber zumindest schick aus :-)
Das eigentliche Problem dürfte der Hörplatz selbst sein, da sich dieser unmittelbar vor der Zimmerwand befindet und auch nicht veränderbar ist. An dieser “Hörplatz-Wand” hängt ein großes (1,20×90) modernes Ölbild.
Vor dem Hörplatz bis zu den Lautsprechern befindet sich ein langflusiger Flokati-Teppich, so dass der Schall dort sehr gut absorbiert werden sollte. An den Seiten habe ich keine Absorbationsmaßnahmen ergriffen (da einerseits Fenster, andererseits Türaussparung). An der rückwärtigen Wand zwischen den Lautsprechern steht ein flaches Sideboard mit den Komponenten und darüber hängt ein Flachbildschirm-TV, so dass in diesem mittigen Bereich hinter den Lautsprechern keine Absorbationsmaßnahmen ergriffen werden können.
Insgesamt erscheint mir mein Hörraum in Bezug auf den Nachhall ausgewogen. Bassdröhnen hatte ich zum Beginn mal, dieser ist bei der oben beschriebenen Aufstellung nun aber gänzlich verschwunden. Diesbezüglich bin ich sehr zufrieden! Ich bin auch oft mit dem Klang zufrieden, habe allerdings schon dann und wann den Eindruck, dass es sich manchmal blechern und hart anhört. Das sind dann die Momente, in den ich über Netzfilter, Stromverbesserer, bessere LS-Kabel u.ä. nachdenke :-) Dank Ihrer informativen HP bin ich aber wieder auf dem Boden gelandet. Ich gehe nun davon aus, dass auch ein Netzfilter oder Trenntrafo mir den Eindruck eines zu harten Klanges nicht nehmen würde… :-)
Antwort: sicher nicht! Schade um’s Geld.
Nun zu meinen eigentlichen Fragen:
1. Macht es Sinn, das Ölbild am Hörplatz durch Absorber (oder doch besser Diffusoren) zu ersetzen. Würde das Eine oder das Andere klanglich überhaupt etwas bringen (unmittelbar hinter meinen Ohren)? Es ist so, dass ich dieses moderne Ölbild nur sehr ungern entfernen würde… Ich würde es für nachvollziehbares Mehr an Klang aber tun!
Antwort: Eine Ferndiagnose ist leider unmöglich, aber soweit ich alles verstanden habe, gibt es keine gravierenden Fehler, außer besagter Hörplatz praktisch direkt an der Rückwand und die Unsymmetrie.
Das beste wäre, es einfach einmal mit einem gut schallabsorbierenden Material zu versuchen, aber das müssten schon zumindest 3-4qm sein, sonst ändert sich nicht allzuviel. Im Bassbereich wird sich vermutlich gar nichts ändern, da sind nur die diversen Abstände wirksam.
2. Machen ggfs. Absorber (z.B. Absorberbilder des von Ihnen zur Raumakustik empfohlenen Händlers) an den Seitenwänden hinter den Boxen oder auch an der langen Wand hinter den Boxen Sinn? Wenn ja wo? An der Wand ganz genau hinter den Boxen? Oder doch eher seitlich versetzt? (zur Mitte hin seitlich versetzt geht aber wegen Sideboard und TV nicht. Das wäre dann nur seitlich nach außen möglich).
Antwort: jeder Quadratmeter ist wirksam und in Ihrem Fall symmetrisch verteilt an der Rückwand am meisten. Die seitlichen Wände sind relativ weit weg und die Boxen (richtiger Weise) zum Hörplatz ausgerichtet. Klar ist auch jeder seitliche Quadratmeter für die gesamte Raumakustik eher gut als schlecht, aber wie gesagt ist vermutlich die Rückseite das eigentliche Problem.
Reden sie einmal unverbindlich mit dem Akustiker (eventuell Pläne oder Skizzen schicken) was er dazu sagt.
3. Ist es klanglich eher positiv oder eher negativ, dass der Schall des einen Lautsprechers in den Flur läuft und damit im Hörraum keine seitliche Reflektion verursacht?
Antwort: eher schlecht, weil sich dann links und rechts unterschiedliche Laufzeiten bei den Reflexionen ergeben. Auch der Bass kann dadurch recht zeitverzögert “Unheil” anrichten.
4. Machen die oben von mir beschriebenen Komponenten Sinn oder ist der PS Audio wegen des M2Tech Evo Hiface eher überflüssig? Ich hatte gelesen, dass der PS Audio keinen so hochwertigen USB-Eingang besitzen soll. Daher der M2Tech über Koax an den PS-Audio.
Antwort: behauptet wird auf diesem Gebiet endlos viel, testet man es seriös, bleibt fast nichts mehr davon übrig. Ich glaube somit diese Aussage nicht so recht, aber ich habe keine Erfahrungen damit.
Weniger ist meist mehr oder zumindest genau so gut.
Ich würde mich über Ihre Tips zu meinen Fragen sehr freuen! Vielen Dank schon mal und beste Grüße
Lutz
Weitreichender Post. Gut zu lesen. Nennenswerte Fakten, die alle schätzen sollten. Guter Stil. Der Author hat ein riesiges Talent.
Danke für das Lob.
Respekt, kompakt zusammengefasste Fakten.
Meine Frage: Um aus einem Lautsprecher mehr unverzerrte Endlautstärke zu erzielen, ist tatsächlich nur mehr Watt Leistung des Verstärkers nötig, wie z.B. ein größeres Modell der Baureihe?
Antwort:
Das kann man nicht pauschal beantworten, denn es können sowohl der Verstärker als auch die daran angeschlossenen Boxen sein, die das Limit setzen.
Eine sehr interessante Website mit vielen spannenden Artikeln!
Nur eine Sache gefällt mir nicht:
“Leider haben viele Tuner noch ein völlig unnötiges Mittelwellenempfangsteil eingebaut.”
Ich habe mir gerade extra einen gebrauchten Tuner (Philips FT 920 für 3 Euro) zugelegt, weil unser neuer AV-Receiver Mittelwelle nicht empfängt. ;)
Antwort:
Sie sind der Erste von dem ich so etwas lese. Wünsche viel Freude damit.
Beste Grüße aus Aachen
Ralf S.
Hallo Herr Messinger,
mit großem Vergnügen habe ich Ihre sehr informative Seite studiert. Vor einigen Wochen hatte ich die Gelegenheit einen Stax SR 507 Kopfhörer an einem SRM 323S Kopfhörerverstärker ausgiebig probezuhören. Das war schlicht eine Offenbarung. Meine Frage lautet nun – Ihre Kommentare zur Verwendung von Röhrengeräten und Blindtests zum Anlass nehmend – ist der Unterschied zum SR 507 am SRM 006ts im Vergleich zum SRM 323S überhaupt wahrzunehmen? Bei einem Röhrengerät müsste ich neben dem deutlich höheren Preis ja auch noch den Alterungsprozess der Röhren einkalkulieren.
Mit freundlichen Grüßen Axel G.
Antwort:
Wie fast immer, sind klangliche Unterschiede auf diesem Gebiet oft winzig, trotzdem werden sie von bestimmten Leuten als “riesig” bezeichnet.
Ein Stax-Kopfhörer ist schon vom Prinzip her etwas Besonderes und den anderen üblichen Prinzipien überlegen. Auch das kleinste Modell ist schon herausragend gut.
Was die Stax-Kopfhörerverstärker betrifft, so ist es ähnlich wie bei Verstärkern für Lautsprecher: sie sind praktisch nie das schwächste Glied der jeweiligen Kette, sondern immer der Wandler. Deshalb halte ich es für sinnvoller, einen besseren Wandler zu wählen als einen “besseren” Verstärker. Auch sind die Unterschiede Röhre gegen Transistor bei Kopfhörerverstärkern nicht so groß wie bei denen für Lautsprecher (wo ja die schwankende Impedanz das eigentliche Problem ist).
Eingereicht am 19.01.2013 um 02:10
Dank und Anerkennung für die viele Arbeit!!!
bin auf der Suche nach passenden LS für den Arcam solo neo (mittelgroßer Hörraum 24qm) – irgendeine Empfehlung? Hörgewohnheiten: Zimmerlautstärke – Stereodreieck ist leider nicht wirklich perfekt realisierbar… wollte (bis ich auf diese Seiten gestoßen bin) KEF R300 kaufen – bin jetzt aber doch mehr als nachdenklich geworden…btw was ist eigentlich vom Naim Uniti und dem speziellen Naim-Kabel zu halten – ein Händler riet mir, diesen statt des Arcam zu kaufen aufgrund der höheren Wertigkeit!?
Wie auch immer, vielen Dank nochmals, ein Besuch beim nächsten Wien-Aufenthalt plane ich schonmal ein!
lG Steffen
Antwort:
Ohne exaktem Stereodreieck und weitgehend symmetrischen Bedingungen gibt es kein Stereohören, das ist leider Fakt. Wer Anderes behauptet hat entweder keine Ahnung wie Stereo funktioniert oder er will bewusst “beschwichtigen”.
Tatsache ist aber auch, dass die wenigsten Leute wirklich Stereo hören, obwohl sie es glauben.
Ansonsten wird jeder Händler (eigennützig) seine Produkte empfehlen und andere (oft gekonnt unauffällig) schlecht machen. KEF gehört mit zu den über Jahrzehnte bewährten Herstellern, wie ‘zig andere auch. Der Rest ist Geschmacksache. Das gilt genau so für Naim.
Von teuren Kabeln halte ich gar nichts, denn sie sind (unter Garantie!) immer die stärksten Glieder der Kette (es sei denn, sie sind defekt).
Danke für das Lob.
Dieser Artikel gibt das Licht, in dem wir die Wirklichkeit beobachten können.
Super Seite, vielen Dank für die unabhängigen Infos. Jetzt kann ich die Musik viel entspannter geniessen und werde mich in Zukunft auf das Optimieren von Aufstellung und Hörraum konzentrieren. Noch eine Frage zum unterschied aktiv-passiv: wäre eine Aktivbox mit aktivweiche und dsp wie die dynaudio xeo 5 einer Kombination von guten Passivboxen (in meinem Fall Focal Profile 928) und einem Verstärker mit Raumeinmesung und DSP (z.B. Harman Kardon hk990) überlegen?
Antwort:
Ihre Frage ist seriös kaum zu beantworten, weil es dabei so viele Dinge gibt, die Einfluss auf das Endergebnis nehmen – und vor allem auch deshalb, weil “bessere Messdaten” noch lange nicht dazu führen, dass es auch klanglich besser gefällt.
Die Boxen von Focal sind (wie alle französischen die ich kenne) in den Höhen überzogen (was gefallen kann). Inwieweit der H. K. das mit seiner Einmessautomatik “kompensiert”, ist ungeklärt.
Dynaudio kann aber um ca. 2.500 Euro (Paarpreis) bei so viel Technik die da reingepackt wird, auch keine Wunder wirken.
Ich würde in Ihrem Fall vermutlich bei den Focals und bei passiver Technik bleiben.
Hallo
Sie sind vermutlich der einzige HIFI Verkäufer auf dieser Erde, der Tacheles redet.
Als ob ich zu BMW ginge, und der Händler mir erzählt, bei Skoda bekommen sie das selbe für etwas weniger Geld.
Das möcht ich mal erleben (ok, der Vergleich hinkt ein wenig)
Respekt!! und vielen Dank
Antwort:
Danke auch für Lob und Anerkennung
Was ich mich immer gefragt habe:
Ich besitze meine Komponenten seit der Schulzeit:
Pioneer A 656
Thorens TD320 mit AT120E (die allerdings in der aktuellen Ausführung)
Onkyo T4450.
Nur der CD Spieler (da der erste defekt) ist aktuell (NAD 515) sowie natürlich die Boxen: Canton Ergo 611 (Davor ATL 711)
Bei den Boxen bin ich mir sicher, da sich seit 1985 einiges getan hat, ebenso beim CD Spieler (vor allem halten die einfach nicht so lange wie der Pio und der Thorens.)
Der Pio zeigt keine Ausfallerscheinungen, auch nicht der berüchtigte Elko der Lautsprecherschaltung (Einschaltverzögerung), oder Kratzen der Potis-ist sogar ein Alps verbaut für damals 700DM. (wird seit dem Kauf auch alles täglich genutzt).
Antwort:
Wenn, dann trocknen irgendwann einmal die Netzteilelkos so weit aus, dass Brummen entsteht.
Was die Schutzschaltung betrifft, oxydieren die Kontakte des Relais mit der Zeit. Da gibt es dann Aussetzter. Vorher gibt es erhöhten Übergangswiderstand, was technisch etwa einem (zu) dünnen Lautsprecherkabel gleichkommt. Das merkt man lange nicht, obwohl schon messbar.
Nur der Bassreglerschaft ist mal abgebrochen-Originalersatzteil von Pio für 50DM.
Denke, messtechnisch wäre da wohl Alterung nachzuweisen.?
Würde die im Rahmen liegen nach 24 Jahren? (habe damals noch die Postklatschen an den Hochpegeleingängen entfernt).
Der Thorens wird alle 10 Jahre generalüberholt, Lagerölwechsel, Motor ölen, Riemenwechsel, Tonarmlage einstellen (alles mit 20€ Wartungskit eines ehemaligen Thorensmitarbeiters.)
Schon aus Nostalgiegründen würde ich weder den Pio noch den Thorens hergeben und die Cantons werden bei mir sicher auch sehr alt.
Das kurze vom Langen:
Würde ein aktuelle Vollverstärker von Yamaha Denon Pioneer Onkyo wirklich hörbaren Mehrwert bieten?
Antwort:
Eher nein – jetzt einmal davon ausgehend, dass der Pioneer technisch in Ordnung ist.
Ein moderner Verstärker kann auch nur tadellos verstärken, mehr geht einfach nicht. Und das konnten gute Geräte vor 20-30 Jahren auch schon. Die Schwächen bei der Audiowiedergabe liegen praktisch immer wo anders. Wäre nur alles so gut wie die (auch alte) Elektronik!
Einen Guten Rutsch und weiter so!!
Gruß xxx
Antwort:
Ebenfalls – gilt auch in Richtung aller anderen Leser.
Hallo Hr. Messinger.
Da ich in einer Wohnung lebe, möchte ich mir gute Funk-Kopfhörer zulegen, um auch etwas intensiver Musik genießen zu können. Ich besitze einen Marantz SR8002. Können Sie mir betreffend Kopfhörer einen Tip geben.
Möchte zw. € 500 – 800,– investieren. Vielleicht gibts ja einen Geheimtipp.
PS: Bin mit meinem Package (Marantz + AE 309 Spirit) noch immer sehr zufrieden.
Antwort:
Mit den “Geheimtipps” ist das so eine Sache……, aber wie so oft kann ich hier nur zu den über Jahrzehnte bewährten Marken raten. Heute ist es mittels Internet einfacher denn je geworden (Kundenbewertungen), keine großen Fehler mehr beim Kaufen zu machen.
Gerade was “übliche” Kopfhörer betrifft, können die HiFi-Händler mit den Internetpreisen nicht mehr mithalten, sie kaufen teilweise teurer ein, als sie dort angeboten werden. Es zahlt sich aber auch hier aus, nicht auf den letzten Euro zu schauen, sondern nur bei großen bekannten Versandhäusern zu kaufen, alleine schon wegen dem problemlosen Rückgaberecht.
Bin ein Fan Ihrer Seite und Ihrer Einstellung geworden ! Endlich mal kein Hokus-Pokus, sondern Facts ! Bravo. Hier eine Idee: nachdem ja der Rest der Welt eine Religion aus High-End Hifi macht wäre eine Übersicht Ihrerseits hilfreich. Eventuell unter dem Titel: Meine 10-Gebote. Und hier könnten Sie die 10 wichtigsten Dinge und Klärungen manifestieren, und mit dem ganzen Hokus-Pokus auf einer Übersicht aufräumen. Weiterhin viel Erfolg und bis bald aus dem Wienerwald. Horst Prenner
Antwort:
Danke!
Im Prinzip mache ich das ja hier: -> “Lüge und Wahrheit” -> “Wichtigkeitsskala”. Und in vielen weiteren Artikeln auch (beispielsweise “Kaufhinweise und Tipps”)
Aber vielleicht mache ich das noch in Ihrer vorgeschlagenen Form extra.
Tolle Homepage!
Das habe ich gesucht. Ich bin gerade mit einem Hifi-Neukauf beschäftigt und habe schon einges “durchgehört”.
Fass ich Ihre Kernaussage richtig zusammen, wenn ich sage, eine gute Mittelklasse-Anlage (oder, wenn gewünscht, darf es auch etwas mehr sein) bringt hervorragenden Klang, es muss aussredem “gefallen”- und fertig.
Antwort:
Ja, wenn auch das Umfeld passt. Dann kann sogar eine relativ billige Anlage sehr gut klingen. Schlechter Klang kommt in den seltensten Fällen von der Anlage her, sondern viel mehr durch schlechte Raumakustik, falsches Aufstellen der Boxen und falsche Wahl des Hörplatzes. Und schlechte Aufnahmen sowieso.
Ich hatte in den letzen Jahren immer mehr das Gefühl, dass eben diese Mittelklasse leider verschwindet. Die grossen Dicounter bieten überall den gleichen (meist minderwertigen) Kram an, wenn es etwas besser sein soll, kommt dann B&O oder Bose ins Spiel, deren Klangbild mir persönlich einfach nicht gefällt. Ich bin selber Musiker und für mich hört sich deren “Sound” einfach nach Belchdose an; wenn auch durchaus eine brillinate Blechdose.
Antwort:
Kommt darauf an, was man als “Mittelklasse” bezeichnet. Ich sehe hier kein Manko, die Angebotspalette ist sehr breit gestreut.
Das Kabel-Voodoo kenn ich von der Gitarre. Ganz toll Ihre Ausführungen!
Am Ende muss der Stecker robust sein; das Kabel ordentlich und v.a gut geschirmt, aber handgeklöppelter Kupferdraht, der goldveredelt aus einer 54ger Vintage-Maschine rausläuft ist in der Tat absolute Homöopahtie.
Antwort:
So ist es (bin selbst E-Bassist).
Aber so lange genug Leute in dieser Sache “gläubig” sind und der Rubel rollt, wird dieser Unsinn weiter gehen. Nur das Geschäft zählt.
Daneben bin ich auch auf die tolle 1:1-Regel gestossen: Eine Box sollte ungefähr soviel Kosten, wie der Verstärker. Ich habe beides durchprobiert: Ein Paar Boxen, insges. billiger als der Verstärker und der Verstärker deutlich billiger, als die Boxen.
Meine Meinung: alles Quatsch.
Antwort:
Ja, das ist auch Quatsch. Der entscheidende Punkt ist genau genommen, wie laut man mit einer Kombination hören will und ob dabei sowohl der Verstärker als auch die Boxen noch im “grünen Bereich” arbeiten. Man kann also sündteure Boxen mit einem kleinen Verstärker bestens betreiben (mit einem teuren ginge das nicht um die Spur besser!), solange er nicht überfordert wird. Ebenso kann man kleine Kompaktboxen mit einem Verstärkermonster betreiben, solange man sie nicht überfordert.
Selbst ein billiger guter Verstärker liefert heute Messdaten, die nicht einmal die “beste Box der Welt” nur annähernd erreichen kann. Gleiches gilt für Digitalplayer jeder Art. Nur die besten Messgeräte sind in der Lage, deren “Fehler” (die längst kein Mensch mehr hören kann) aufzudecken. Die Fehler von Lautsprechern kann man dagegen mit ganz einfachen und billigen Messgeräten feststellen (Freeware-ARTA und ein Messmikrofon um 50 Euro reichen dazu schon).
Auch ist es ganz einfach, festzustellen, inwieweit eine Verstärker/Boxenkombination miteinander technisch (!) harmoniert. Dazu genügen eine Mess-CD (oder Sinusgenerator) und ein “Baumarkt-Multimeter”.
Die Box muss von Ihrem Charakter her prinzipiell gefallen. Wie sie das auch betonen, die Qulität in der Verabeitung hilft dabei. Dann geht es wirklich nur noch um Feinheiten und die persönlich Vorstellung vom Klang. Ich hatte sündhaft teure B&W der 800er Serie an einem Marantz und einem T&A V10. Zweifellos brilliante Boxen, aber so klar in den Höhen, das ich es als unnatürlich empfinde. Die Verstärker machten im übrigen wirklich kaum etwas aus. Ich kann nur unterstreichen, dass die Box für das Ergebnis viel wichtiger ist. Der Verstärker arbeitet nur die Details der Box unterschiedlich heraus.
Zum Thema Raumklang würden mich weiterführende Informationen interessieren, da ich einen sehr hohen Wohnraum mit einigen Winkeln und Ecken incliusive Dachschräge habe (sehr offene Bauweise: schön zum Wohnen aber abartige Reflexionen). Wo findet man so etwas und wo findet man vor-Ort-Beratung? Also, wer macht so etwas. Die Hifi-Geschäfte in meiner Gegend sind diesbezüglich leider total ahnungslos.
Antwort:
Das total unterschätzte Thema Raumakustik ist zugleich ein ganz schwieriges, da man hier mit kleinen Maßnahmen so gut wie nichts erreicht. Grundsätzlich gilt: umso lauter man in hoher Qualität hören möchte, desto mehr müssen Reflexionen vermieden werden. Natürlich hat auch das Grenzen, in einem sehr “halligen” Raum geht Musik hören gar nicht.
In jedem Fall hilft kurzer Hörabstand (viel Direktschall, relativ wenig Indirektschall).
Danke und weiterhin viel Erfolg
Eingereicht am 17.12.2012 um 16:26
Ich habe gemeinsam mit zwei Freunden von mir schon einiges gehört und gesehen und vieles davon als Voodoo abgetan. Ein Audiohändler ist einmal mit einem Klangstab über die Anlage gefahren, um “die Geräte zu vereinen”…
Daher ein großes Lob an Seiten wie diese, weil Du mit ordentlichem technischem Sachverstand an die Sache herangehst.
Deine Ansichten zu Platten und Röhren sind allerdings fast ein bisschen schockierend für mich, aber ich lass mich echt gerne überzeugen.
Die HiEndBranche lebt teilweise von Leuten, die nur in Geld denken können. Auf die Idee öfter in ein Konzert oder in die Oper zu gehen und gute Livemusik zu hören, kommen solche Leute viel zu selten.
lg
Antwort:
Danke für Lob und Anerkennung.
Im Übrigen bin ich weder gegen die analoge Schallplatte noch gegen Röhrenverstärker. Im Prinzip gilt was gefällt und ich habe schon mit beidem wunderbar gut Musik gehört. Messen und Messtechnik ist das Eine, hören das Andere. Obwohl etwas messtechnisch nicht in Ordnung ist, kann es bestens gefallen.
Genau so ist es umgekehrt: was messtechnisch besonders gut ist, muss noch lange nicht klanglich gefallen.
Das macht die Sache ja so schwierig (oder auch so einfach).
Eingereicht am 10.12.2012 um 12:33
Zuerst einmal finde ich es außerordentlich, wie du Hifi-Interessierte informierst!
Danke!
Jetzt zu meiner Frage: Ich höre über meinen Fernseher (Digitalausgang) Youtube-Musik über meine Marantz-Melody und SF-LS. Zudem höre ich viel Opernmusik über das Internetradio. Wäre es möglich die Auflösung der teilweisen sehr mittelmäßigen Übertragungssignale durch einen höherwertigen Verstärker (mit hochwertigen D/A Wandler) zu verbessern, z.B. mit dem in Ö. schwer erhältlichen Hybridvollverstärker Peachtree iDecco?
Lg
Antwort:
Leider nein.
Es gibt auch keinen (gut gemachten – auch billigen) Verstärker, der “schlecht auflöst”. Überhaupt wird die Wichtigkeit des Verstärkers im Zusammenhang mit den Klangeigenschaften einer Audioanlage weit überschätzt.
Danke für Lob und Anerkennung.
Eingereicht am 08.12.2012 um 14:56
Danke, dass es diese Seite gibt! Eine schöne Befreiung vom durch HiFi-Zeitschriften vermittelten Gefühl, dass guter Klang erst mit teurem Kabel und Elektronik erreicht werden kann.
Antwort:
Danke für Lob und Anerkennung
Nachdem auf Ihrer Seite einiges über Kopfhörer geschrieben und auch ziemlich kostspielige KH zu bestaunen sind, würde ich mich freuen, wenn Sie mir einige Tipps dazu geben könnten.
- Momentan schließe ich meine AKG K701 einfach an den KH-Ausgang des Marantz PM 7200 an. Würde ein eigener KH-Verstärker (wie Musical Fidelity V-CAN), direkt an den DAC angeschlossen, Klangvorteile bringen, oder werden die K701 auch vom Stereoverstärker bestens betrieben?
Antwort:
Technisch ist ein spezieller Kopfhörerverstärker (eindeutig auch messtechnisch) besser, weil er sich nicht von der Impedanz des KH beeinflussen lässt. Der Kopfhöreranschluss eines Vollverstärkers geht im Normalfall von den Lautsprecherausgängen mit pro Kanal einem ca. 100-150 Ohm Widerstand weg. Dieser Widerstand bewirkt (umso niederohmiger der KH – desto mehr) starke lineare Verzerrungen (Schalldruckverlauf wird verändert).
Der Unterschied ist aber klanglich nicht wirklich dramatisch, bitte nicht überbewerten. Lautsprecher spielen ja im Hörraum auch nie linear.
- Die STAX-Kopfhörer kosten 10-20mal mehr als die K701/702 (die ja als sehr natürlich und neutral gesehen werden). Bewegen wir uns hier schon im Bereich 10mal teurer für 1% besser oder ist der Klangunterschied tatsächlich so groß, dass sich das Sparen auf die SR 009 lohnt?
Antwort:
Grundsätzlich ist das elektrostatische Prinzip in Bezug auf Klangreinheit und Wiedergabepräzision allen anderen Prinzipien überlegen. Schon beim kleinsten Modell ist das gegenüber üblichen dynamischen Kopfhörern hörbar. Ein SR 009 ist dazu gar nicht notwendig, hier wurde nur alles auf die Spitze getrieben und da passt auch Ihr “1% Verbesserung für den 10-fachen Preis” durchaus (ist aber eine subjektive Sache). Allerdings wurde beim Spitzenmodel auch die gesamte Haptik, die Optik, die Materialienwahl und der Tragekomfort auf die Spitze getrieben. Das ist aber bei allen technischen Dingen so, wenn möglichst kompromisslos vorgegangen wird.
Im mittleren Preisbereich macht man bei Stax nichts falsch.
Vielen Dank und beste Grüße xxx
Eingereicht am 06.12.2012 um 20:41
Ich bin begeisterter Hifi Musikfan und muss mich wundern,warum die meisten Leute noch immer auf noch so tumbe Werbung in dem Bereich hereinfallen.
Antwort:
Weil sie es nicht besser wissen und weil alle die damit ihr Geld verdienen – bewusst oder unbewusst – den gleichen Schwachsinn verzapfen. Wirklich hinterfragt (mit verblindeten Tests) wird nie etwas. Die Suggestion ist also immer voll wirksam.
Begeistert bin ich von Ihren Erklärungen zu den Verblindeten Tests.
Bis zum heutigen Tag habe ich noch keine Hörsitzung bei HiFi Händlern erlebt,bei welcher die Gäste ,außer mir, zugegeben haben,dass er keinen Unterschied erhören konnte.Ganz im Gegenteil wird man darauf immer wieder als nicht geübter Zuhörer dargestellt.Bei den Vorführungen weise ich immer wieder auf Ihre Erklärungen hin,welche mir absolut einleuchten und welche ich auch nachvollziehen kann und ernte dann oft ungläubiges Erstaunen.
Antwort:
Mit der Wahrheit ist kein Geld zu verdienen. Müsste Jeder mittels verblindeter Tests beweisen was er behauptet, gäbe es Hifi – zumindest in der jetzigen Form – gar nicht.
Toll dass es noch Händler gibt,welch nicht jede Werbeattacke der Hersteller ungeprüft mitmachen.
Es bereitet mir großen Genuss ihre Seiten und entsprechenden Erklärungen zu lesen, vieles hat mich vor überteuerten Fehlkäufen verschont.
LG
Antwort:
Danke für Lob und Anerkennung.
Vielen Dank für diese informative und unterhaltsame Homepage. Auch ich unterliege den preisbezogenen Klang-Effekten von Komponenten ;-). Ich habe mir nach 4 Jahren ein Upgrade meines Cambridge Audio 740A zum 851A geleistet und in meine Kette eingebaut. Danach begann das Probehören mit meiner Musik und ich habe meiner Meinung nach gleich eine Verbesserung des Klanges wahrnehmen wollen ;-) Tatsächlich ist die Ausgangslautstärke bei dem neuen Verstärker höher. Also keine Ahnung, wie ich den Klang objektiv werten soll :-(
Antwort:
Ich sehe es als Fehler an, immer nur die klanglichen Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Neue Geräte können auch Freude machen ohne dass sie “besser klingen”.
Aber rein psychologisch sind diese Effekte ja zu verstehen. Die Beschäftigung mit der Musik bedeutet den Einsatz von viel Freizeit in ein Hobby, das viel Spass macht. Und die Komponenten sind mehr oder weniger das Produkt-Gegenstück, das den Qualitätsanspruch des Hörers wiederspiegelt.
Antwort:
Genau! Wie gesagt ist Klang nicht alles.
Eigentlich schade, daß man rein objektiv und technisch betrachtet keine wirklichen Qualitätssteigerungen durch “bessere” Komponenten erreicht. Das einzige, was aus ihrer Argumentation heraus Sinn macht für guten Klang, ist die Sicherstellung von guter Eingangsqualität des Musikmaterials und der guten Ausgangsqualität in Form von Lautsprechern, Raumakustik und Aufstellung.
Antwort:
So ist es. Die Elektronik wird insofern immer uninteressanter, weil heute auch schon sehr billige Geräte sowohl dem menschlichen Gehör als auch dem Rest der Anlage (so wie von Ihnen beschrieben) weit überlegen sind. Nur für Lauthörer ist die Verstärkerleistung eventuell noch ein Thema.
Genau daran arbeitet man aber auch immer wieder, wenn man seine Anlage durch “bessere” Komponenten erweitert. Immer wieder bin ich dabei die Lautsprecherpositionierung im Raum zu optimieren.
Aktuell stelle ich in meinen Hörtests fest, daß gerade Stimmen bei vielen Aufnahmen etwas in den Hintergrund geraten, bzw. wie hinter einem Vorhang spielen, wobei Instrumente sauber positioniert und klar wiedergegeben werden. Was ist zu tun, damit die Stimmen präsenter und plastischer klingen?
Antwort:
Auch wenn es für so manchen HiFi-Enthusiasten ein “nogo” ist, wäre der Einsatz eines guten Equalizers einen Versuch wert.
Klar sollte aber sein, dass schlechte Wiedergabe in einem bestimmten Bereich sehr oft von der Aufnahme her kommt.
Ansonsten helfen nur andere Lautsprecher.
Gruß xxx
Eingereicht am 02.12.2012 um 00:15
Ihre Website hat mich dazu gebracht die ganze Hifi Thematik etwas pragmatischer zu betrachten und alles kritisch zu hinterfragen. Danke dafür!
Gemäss der Aussage “der aktive Weg ist der Königsweg” habe ich den
“ATC SCM25A PRO” in Verbindung mit dem “Cambridge Audio 851C DAC/CD- Vorverstärker” probegehört und war sehr angetan!
Wie ist Ihre Meinung zu den aktiven Lautsprechern von ATC?
Antwort:
Ich kenne diese Lautsprecher nur von deren HP. Aber alles was ich darin lese und sehe macht einen professionellen Eindruck, da sind sicher gescheite Leute dahinter, die wissen was sie machen.
Spricht etwas dagegen diesen professionellen Studiomonitor auch für den privaten Musikgenuss zu benützen?
Antwort:
Aus meiner Sicht nicht, wenn die Optik nicht stört. Warum derartige Lautsprecher auch klanglich oft abgelehnt werden, ist deren “Ehrlichkeit” bei der Wiedergabe. Gesoundete (HiFi-) Lautsprecher gefallen meist besser.
Zum leidigen Thema Verkabelung: Welche veritablen Netzkabel und XLR Verbindungskabel sind ihrer Meinung nach ihr Geld wert?
Antwort:
Standardkabel mit guten Steckern. Alles darüber hinaus bringt klanglich Null, aber eventuell mehr Haptik.
Mit freundlichen Grüssen
xxx
Hallo David! Habe selten so eine informative und perfekt gemachte Site, betreffend unserem Hobby, gesehen! Für die sicher immense Zeitaufwendung in Verbindung mit deinem Fachwissen zolle ich dir absoluten Respekt! Ich habe eine Frage: Weißt du, wie man die Platinen mit Bauteilen nennt, mit denen man extern passive LS abstimmt? Bei einem Video (Youtube, Wilson Audio) kann man gut sehen, wie der Entwickler(David Wilson) so eine Vorrichtung zum abstimmen verwendet. Würde mich über kurze Antwort freuen! MfG. Martin
Antwort:
Genaues weiß ich da nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es praktisch ist, wenn man als Entwickler eine (große) Platine hat, auf der viele verschiedene Widerstände, Kondensatoren und Spulen drauf sind, die man schnell wählen und miteinander verbinden kann. Vielleicht sogar mit einem Stufenschalter pro Art. Man muss dadurch nicht dauernd umlöten oder umklemmen.
Bei Aktivboxen mit DSP ist das jeweils nur ein Mausklick.
Erfrischend nüchtern! Danke!
Eine Frage: Woran liegt es, daß DVD-Video so viel besser klingt als CD? Mir fällt das jedesmal auf wenn ich eine DVD anschaue, besonders wenn darin Musik vorkommt die ich auf CD habe.
CD klingt kalt, hart, gepresst, DVD klingt satt, voll, klar. Und das, obwohl der Ton bei DVD-Video sogar komprimiert ist.
Was ist der Grund? Wegen der 48kHz statt 44,1?
Antwort:
Traurig, wenn es so ist. Aber mit den paar kHz mehr hat das sicher nichts zu tun, sondern einfach damit, was die/der jeweilige(n) Tontechniker daran manipuliert. Auch ist ja damit der Beweis erbracht, dass eine gute Komprimierung keine hörbare Verschlechterung mit sich bringt.
Sehr geehrter Herr Messinger,
vielen Dank für die ausführlichen und übersichtlich gestalteten Antworten auf meinen Kommentar und meine Fragen vom 15.11.12.
Ich muss doch noch einmal auf etwas “herumreiten”.
In den 1990er Jahren hatte ich mir Boxen Beck BK2 gekauft, Zweiwege-Standboxen einer kleinen Manufaktur, die für ihre sehr ehrliche Wiedergabe bekannt waren.
Dazu habe ich die damals wundervollen Sony Esprit Komponenten (Verstärker mit 24 kg Lebendgewicht, CD-Player mit massivem Laufwerk und UKW-Tuner) gekauft. Leider war der Klang recht grell und unangenehm, ich hatte die Anlage so gut wie nie an.
Dann lieh mir ein Hifi-Studio einen englischen Röhrenverstärker alter Provinienz mit besonders punchigem (oder auch pantschigem) Klang und einen Cambridge CD-Spieler, seinerzeit ein sehr hässliches Gerät im Blechkleid.
Die Anlage lief fortan jede Minute, da der Klang äusserst angenehm war.
Da bereits das (ich vermute Kohle-) Poti des Vorführ-Verstärkers am Kratzen war, hätte ich dieses Gerät nie gekauft, habe aber gedacht, der angenehme Klang käme von diesem. Nur das “Matschige” kam von ihm …
Der Anschluss des Sony CD-Players brachte die Erkenntnis, das leider dieser so grell und technisch klang.
Der Cambridge dann wiederum am Sony-Verstärker war wunderbar. So kam ich zu der Erkenntnis, dass tatsächlich der Verstärker eine untergeordnete Rolle spielt, die Quelle aber schon einen Eigenklang hat.
Der direkte Vergleich eines T+A CD1230 und eines Marantz-Phonosophie CD2 an einem T+A Vollverstärker brachte das gleiche deutliche Ergenbis. T+A klang eckig und technisch, Marantz-Phonosophie äusserst angenehm musikalisch.
Bei diesem Test war ein Freund anwesend, der genauso überrascht ob dieser Deutlichkeit war wie ich.
Ich gebe Ihnen Recht, dass bei einem Test über Wochen, mit unterschiedlicher persönlicher Verfassung und Stimmung, vermutlich niemand ganz zuverlässig sagen könnte, welches Gerät aktuell gerade angeschlossen ist (vielleicht aber doch, bei so grossen Unterschieden).
Im Direktvergleich hört man jedenfalls deutliche Unterschiede und das Ergebnis geht, wenn man ehrlich ist, nicht immer so aus, wie man es sich gewünscht hat.
Antwort:
Dazu gibt es einige Anmerkungen. Zuerst einmal, in dem Moment wo ein Röhrenverstärker im Spiel ist, stimmt sowieso nichts mehr. Das soll aber keine Negativaussage sein, denn auch mir haben Röhrenverstärker schon oft besser gefallen als Transistorverstärker, wissend, dass sie “falsch” spielen. Das Eine hat nämlich mit dem Anderen kaum etwas zu tun. Dazu kommt, dass es Röhrenverstärker gibt, die mit dem niederohmigen Ausgang von Hochpegelquellen (in diesem Fall CD-Player üblicher Machart) ebenfalls Probleme bekommen können, je nach Höhe der Quellimpedanz.
Desweiteren hinkt jeder Vergleich ohne Pegelausgleich! Je nach Aufnahmequalität kann dann lauter (positiv-> mehr Volumen, negativ-> mehr “Gekreische”) oder leiser (positiv-> angenehmer klingend, negativ-> dünnerer Klang) zu falschen Schlüssen führen.
Das alles sind die “Standardfehler”, die beim Testen gemacht werden. Testet man richtig, wird meist klar, wodurch man sich hat täuschen lassen. Und immer wieder ist es die Messtechnik, die dabei hilft.
Spasseshalber werde ich demnächst mal zu Hause einen Kabeltest vornehmen.
Mein CD Lua Appassionato hat zwei gleichwertige Cinch-Ausgänge, so dass ich das Tunerkabel (ein 15 Jahre altes Monstercable) einfach mal mit an den Player stecke und einfach per Quellenwahlschalter zwischen diesem und dem normalerweise angeschlossenen Kabel von Funk-Studiotechnik (60 € mit erstklassigen Steckern, also bezahlbar und dank Studioausrüster in meinen Augen vertrauenswürdig, nachdem mir im Hifi-Studio NF-Kabel für 1.300 € angedient wurden …..) umschalten kann.
Antwort:
Falls Sie glauben Unterscheide zu hören, bitte unbedingt verblindet testen. Sie wären der Erste, der dann noch weiß, was in Betrieb ist.
Ich wünsche gutes Gelingen!
Eingereicht am 15.11.2012 um 22:21
Sehr geehrter Herr Messinger,
mit grossem Interesse, amüsiert, aber auch ein wenig skeptisch lese ich Ihre Website.
Bei aller Zustimmung zu vielen Dingen, beispielsweise dem Kabel-Voodoo, frage ich mich, ob Sie die Dinge nicht zu pragmatisch angehen mit dem ausschliesslichem Hinweis “was nicht messbar ist, hört man auch nicht”?
Antwort:
Bevor der Mensch in der Lage ist was zu hören, kann man es schon längst – und zwar ganz deutlich! – messen. Noch nie konnte etwas an Unterschieden gehört werden (verblindet natürlich, behaupten kann man ja alles), das nicht auch messbar war.
Ich habe durchaus das sehr ernsthafte Gefühl, teurere Komponenten deutlich zu hören. Vor allem im CD-Spieler Bereich (bisher Restek, NAD, Marantz-Phonosophie CD2, Lua).
Auch habe ich nach dem Umbau eines NAD C370 auf ein Phonosophie-Silber-Stromkabel einen Unterschied gehört, der mir so wenig gefallen hat, dass ich das Gerät verkauft habe. Der Test eines Phonosophie-Kabels an meinem jetzigen CD-Player, diesmal mit Buchse am Gerät, hat ebenfalls einen deutlichen, unangenehmen Unterschied bewirkt.
Antwort:
Es tut mir leid, Ihnen das so deutlich sagen zu müssen, aber Sie wären der erste, der dazu einen Beweis erbringen könnte. Gleiches gilt übrigens für sich tadellos messende Verstärker. Allerdings sollte man die nie für sich alleine an einem Fixwiderstand messen, sondern immer nur mit angeschlossenen Boxen.
Nein, ich bin kein Phonosophie-Fan (mehr), viel zu viel Voodoo.
Was ich aber auf Ihrer Seite so gar nicht gefunden habe, ist irgend ein Hinweis darauf, dass die richtige Polung des Stromkabels in der Steckdose wichtig ist. Ist es etwa nicht?
Antwort:
Ich habe dazu kurz etwas geschrieben. Mit Fragezeichen. Aber wieder das Gleiche: noch nie konnte bewiesen werden, dass sich dadurch klanglich etwas ändert.
Und ferner einen Hinweis auf die mechanische Aufstellung der Komponenten. Ist es egal, ob diese aufeinander in irgend einem Schrank stehen oder ordentlich auf eigenen Böden in einem speziellen Rack (für welches man auch den Preis eines Kleinwagens investieren könnte)?
Antwort:
Ich kann mich auch in dieser Sache nur wiederholen. Behauptet wird auf diesem Gebiet unendlich viel, aber es fehlt jeglicher Beweis. Weltweit übrigens.
Übrigens liest man mittlerweile in der Zeitschrift STEREO zwischen den Zeilen, dass es Sinn macht, durchaus günstige Elektronik mit sehr guten Boxen zu kombinieren oder Aktivboxen mit relativ günstigen Quellen mit Vorverstärkerfunktion.
Antwort:
Das unterschreibe ich. Verblüfft bin ich darüber, dass man so etwas in den einschlägigen Medien zu lesen bekommt, auch wenn es nur “zwischen den Zeilen” steht. Bisher war immer nur gut was auch teuer ist.
Ich freue mich auf Ihre Antwort!
Mit besten Grüßen
xxx
Eingereicht am 31.10.2012 um 13:21
Vielen Dank für die beste Hifi-Website.
Konnte als Elektroniker auch lange nicht glauben was für ein Mist (Kabelklang etc.) in den sogenannten Fachzeitschriften steht.
Endlich hat mal einer niedergeschrieben was Fakt ist. Die Wichtigkeitsskala zeigt “die acht Hifi-Gebote”.
Danke.
Danke.
Danke.
Danke.
Danke.
Danke.
Danke.
Danke.
Antwort:
Danke für Lob und Anerkennung!
Das “Problem” ist nur: wäre die HiFi-Branche ehrlich, wäre sie längst tot.
Hallo Herr Messinger,
habe auf Ihrer HP sehr viel wissenswertes erfahren und gelesen.Bin auf der Suche nach Bausteinen für Kef 205.Bei all dem Voodoo für mich als Laie gar nicht so einfach,welchen Verstärker,Receiver etc.man sich dafür anschaffen sollte.
Würde mich sehr freuen wenn Sie mir ein paar Tipps geben könnten.
Mit freundlichem Gruße
Antwort:
Die KEF 205 sind nicht schwierig zu betreiben. Wenn Sie nicht sehr laut hören wollen, genügt ein guter kleinerer Vollverstärker eines bewährten Herstellers in der Preisklasse um die 400-600 Euro. Aus meiner Angebotspalette wäre das etwas von Marantz oder NAD.
Edler verarbeitet sind die Verstärker von Arcam. Besser gelöst ist hier auch alles rund um den Lautstärkesteller (Display, kein Potenziometer), so etwas gibt es sonst nur bei wirklich teuren Geräten. Klanglich gibt es allerdings keinen Unterschied.
Hallo David, auch ich bin nach zufälligem Stöbern im Netz auf Ihre HP gelangt und kann nur sagen: BRAVO, BRAVO und nochmals BRAVO das endlich jemand den Mut hat mit diesem VODOO-Schwachsinn aufzuräumen. (Detailmeinung meinerseits folgt noch). Hier vorab meine Fragen: 1. Nachdem ich meinen teuren Plattenspieler (Rocksan Xerxes) verkauft habe und auf Musik von der Harddisk umgestiegen bin, suche ich eine gute externe USB-Soundkarte für mein Notebook.
2. wie hörbar ist die Samplingrate und wo sehen Sie hier einen sinnvollen Kompromiss aus Hörqualität und Kopierzeit/Speicherbedarf. 3. Bezüglich sinnvoller Mehrraumlösung: Ich möchte aus meinem Rotel-Vorverstärker mit Y-Kabeln auf eine Endstufe für meine Castle S2 Satelitenlautsprecher (werden in Kombination mit einem SystemOne/IQ aktiven Subwoofer betrieben) sowie weitere Vollverstärker für die einzelnen Räume gehen. Ist das ein sinnvoller Preis/Leistungsansatz ?
Liebe Grüsse und bis bald aus dem Wienerwald, Horst
Antwort:
Zu 1.) Ich kenne ihre Preisvorstellungen nicht, aber beispielsweise Thomann hat hier ein großes Angebot. http://www.thomann.de/de/usb_audio_interfaces.html
Zu 2.) Inwieweit die Samplingrate (und Quantisierung) hörbar ist, darüber gehen wie so oft die Meinungen auseinander. Ich bin der Meinung, dass das CD-Format für beste Tonqualität völlig ausreicht. Viel wichtiger als Format und Medium (generell) ist die Aufnahmequalität. Ist eine Aufnahme vermurkst, hilft auch die beste Auflösung nichts. Ist dagegen eine Aufnahme hervorragend gut gemacht, klingt sie sogar über MP3 mit relativ geringer Datenrate bestens.
Zu 3.) Man kann von einem Vorverstärkerausgang problemlos auf mehrere Endstufen gehen.
Eingereicht am 14.10.2012 um 00:17
Da ich Ihren Tipps wirklich vertrauen kann, bitte ich Sie um eine Empfehlung. Ich betreibe am Sonos Connect:AMP (ZP 120) die Magnat Quantum 1009. Für Zimmerlautstärke noch ausreichend, aber wenn ich etwas mehr Pegel will, muss ich den Sonos fast ganz aufdrehen. Das ist ja auch nicht die Lösung. daher suche ich eine Empfehlung für einen Vollverstärker, oder besser reine Endstufe, da nur Sonos als Quelle angeschlossen wird. Am liebsten natürlich Class D. Wäre auch eine PA Endstufe zu empfehlen? Hier gibt es ja scheinbar mehr fürs Geld.
Antwort:
Aus technischer Sicht spricht nichts gegen den Betrieb am Verstärkungslimit (nicht zu verwechseln mit dem Leistungslimit!), das ermöglicht sogar ein großes Stellbereich, im Gegensatz zu den oft sehr schlecht ausgelegten Lautstärkepotis bei Verstärkern, die schon in der 9h-Stellung “laut” sind.
Wenn aber die Gesamtlautstärke nicht ausreicht, der Verstärker aber noch Leitungsreserven hätte (bei leisen Aufnahmen kann das dann wirklich zu wenig sein), dann ist das wirklich nicht gut.
Inwieweit dann ein anderer Endverstärker die Lösung mit sich bringt, ist fraglich, weil anscheinend schon zu wenig vorverstärkt wird. Bitte nicht den Fehler machen und annehmen, dass “mehr Watt” hier irgendwas helfen, denn es geht um die Verstärkung und nicht um die Leistung!
Ansonsten spricht gegen gute Verstärker aus dem Profibereich nichts, außer eventuell (zu) laute Lüfter. Ich rate in diesem Fall eher einen guten und preisgünstigen Vollverstärker aus dem HiFi-Bereich.
Viele Grüße, xxx
Hallo,
tolle Webseite, ich hab ne Menge gelesen ; )
Nun gebe ich mich auch mit meiner Kombi Marantz PM 7003 + CD 6003 zufrieden! (war aber nie wirklich unzufrieden ; ))
Eine Frage habe ich aber: Ich betreibe nebenbei eine Squeezebox classic für Internetradio (Qualität naja – liegt aber an der Quelle) und als Streamer (Musik auf Computer oder Server). Die Unterschiede zu meinem CD Player sind mir schon aufgefallen. Lohnt sich hier die Investition in einen externen DAC? Oder gibt es gute Streamer, die nicht gleich jenseits der 2.000 EUR liegen (Naim, Linn, etc.). Hätte ich mit dem Olive O3HD einen klanglichen Zugewinn? Über Alternativen freue ich mich! Vielen Dank! Loui
Antwort:
Die beste, vielseitigste und auch relativ billigste Lösung ist ein (sebstgebauter/selbstzusammengestellter) “Flüster-Audio-PC”. Am besten mit einer SSD-Harddisc. Man kann so etwas auch in ein HiFi-Geräte ähnliches Gehäuse (so wie ich es gemacht habe) einbauen. Eine gute Audiokarte ist sowieso klar. Klanglich ist so etwas über jeden Zweifel erhaben und es ist auch als ganz üblicher PC mit allen nur denkbaren Funktionen nutzbar.
Ihre Seite ist schlichtweg der Hammer!!! Endlich ein Kenner, der sich nicht scheut die Lügen dieser HiFi Welt ans licht zu bringen. Dafür ein dickes lob und Respekt!! Ich selbst habe 10 Jahre in der Branche gearbeitet und diesen Quatsch mitgemacht. Jetzt habe ich, aus dem Wunsch heraus, in jedem Zimmer guten Sound zu haben, mir ein Sonos System gekauft. Denon PMA 2000 und DCD 2000 wurden bei ebay verkauft. Als Übergang fürs Wohnzimmer für meine ELAC CL 142 den SONOS Connect:AMP mit 2 x 55 Watt. War ja nur als Übergang gedacht, bis ich eine andere Lösung fürs Wohnzimmer habe. Aber nun die Überraschung: Der Sonos Connect:AMP mit seinen 2 x 55 Watt klingt genau so gut wie meine 4000 € Denon Kombination???? Wie kann das sein???? Sie haben mir jetzt die Antworten geliefert!!!!! Jetzt habe ich für den Verkaufserlös der Denon Kombi super Klang in allen Räumen und meine ELAC klingen immer noch so wie vorher. Also scheint der kleine SONOS auch mehr zu können und die nächste Investition gehen in bessere Lautsprecher. Jetzt werden die überflüssigen, völlig überteuerten Oehlach Kabel noch bei ebay verkauft. Gibt zum Glück noch genug “Abergläubige” die dafür viel Geld zahlen…..
Was halten Sie vom SONOS System, insbesondere vom Connest:AMP?
Viele Grüße xxx
Antwort
Die HiFi-Branche ist sicher einer der, wo am meisten “Märchen” erzählt werden. Das gilt sowohl für diejenigen die damit ihr Geld verdienen, als auch für die Endverbraucher. Der Grund liegt auf der Hand, denn alles sind nur Behauptungen, die ganz stark von den Fremd- und/oder Eigensuggestionen abhängig sind.
Was wirklich Sache ist, lässt sich nur verblindet in einem Direktvergleich (ganz wichtig dabei ist exakter Pegelausgleich!) feststellen. Und da blieb bisher von praktisch allen Aussagen gar nichts übrig! Schon die Messtechnik alleine reicht aus, um die Wahrheit zu erfahren, denn Unterschiede im Zehntel-/ Hundertstel-/Tausendstelbereich kann der Mensch mit seinem relativ schlechten Gehör unmöglich hören. Auch sein Merkvermögen ist extrem schlecht, bei winzigen Details sind es 1-2 Sekunden. Ohne direkter Umschaltung ist selbst das unmöglich.
Wo es die größten Unterschiede gibt, steht in meiner Wichtigkeitsskala. Sonstige Behauptungen haben sich – wie gesagt – alle in Luft aufgelöst.
Zu Ihrer Frage: selbst so ein einfacher Verstärker wie der von Sonos reicht für übliche Anwendungen völlig aus. Der Versuch, ihn bei einem verblindeten Vergleich gegen einen der besten und teuersten Verstärker dieser Welt zu “entlarven” (solange der Sonos nicht leistungsmäßig überfordert wird!) würde scheitern. Das ist keine “leere Behauptung”, etwas sehr Ähnliches (Superverstärker gegen batteriebetriebenen Schaltverstärker um 70 Euro!) habe ich mit mehreren Testhörern schon hinter mir. Allerdings war der kleine Schaltverstärker schnell am Ende seiner Leistung, die damit mögliche Lautstärke war nur sehr gering.
Hallo!
Auf der Suche nach einem Bauteilegeschäft in Wien bin ich über Ihre Seite gestolpert und ich muss sagen….
Die Lüge und Wahrheit Abteilung ist der Hit!
Ich bin oft in einschlägigen deutschen sowie englischen Foren unterwegs und finde es noch immer faszinierend wie man sich über den Klangunterschied zwischen einer Granit- und Holzzarge beim Schallplattenspieler unterhalten kann.
Vorallem toll finde ich Ihre analytischen Beschreibungen welche auch mit technische Fakten belegt sind.
Nur weiter so….
lg
xxx
Danke!
Hallo erstmal, ich bin der Bernd.
ich bin auf ihre webseite gestossen auf der suche nach trinaural.
erst jetzt, ungefähr 6 stunden später, bin ich mit ihren seiten fertig geworden und muss das erst mal verdauen. so viel vorab: ihre offenheit dem hifi-industrie-klüngel-markt gegenüber erschreckt mich . gut.
bei mir ist jetzt fast 5 uhr mogens und ich geh ins bett. aber ich muss, bevor ich mich die nächste zeit weiter mit ihrem forum befassen werde unbedingt eins wissen: wo und zu welchem preis bekomme ich so ein “trinaural-gerät” in einfacher ausführung ? ich habe mich infiziert.
vielen dank für ihre antwort.
LG
xxx
Antwort: Bitte rufen Sie mich an.
Hallo, vielen Dank für Ihre wirklich unterhaltsamen und aufschlussreichen Artikel!
Eine Frage hätte ich: Was genau bringt die Auftrennung in einen Vorverstärker und eine Endstufe? Unter welchen Bedingungen macht so etwas Sinn/macht das überhaupt Sinn?
Danke und Gruß,
xxx
Antwort: aus meiner Sicht macht das bei üblichen HiFi-Anlagen mit passiven Boxen nie Sinn, denn nichts wird dadurch besser, schon gar nicht bei Hochpegelverstärkern, also bei solchen ohne Phonoeingang.
Aber!
Vorverstärker alleine machen durchaus Sinn im Zusammenhang mit Aktivboxen.
Endstufen alleine machen eventuell Sinn, wenn mehrere davon an einen Vorverstärker angeschlossen werden müssen, also wieder im Zusammenhang mit Aktivboxen, wenn ausgelagerte Elektronik gewünscht wird.
Auch bei großen Heimkinoanlagen kann eine Trennung sinnvoll sein.
Guten Tag,
ich bin nur durch Zufall auf Ihre Homepage gestoßen und verfolge die Diskussionen hier mit großem Interesse. Ganz ähnliche Diskussionen zu teuren und billigen Weinen findet man auch in Wein-Foren. Daher von mir als Hifi-Amateur eine Denkanregung an alle Leser dieses Forums aus einer ganz anderen Richtung. Wie gesagt bin ich kein Hifi-Enthusiast, obwohl ich natürlich nichts gegen gute Musik einzuwenden habe. Insbesondere zu einem guten Glas Wein. Auch bei Wein haben Blindverkostungen gezeigt, dass die geschmackliche Einstufung sehr stark vom Preis abhängt. Also letztlich ein psychologischer (Placebo-)Effekt ist. Deswegen tut ein Hinweis auf den Preis gut wenn sie mit Freunden teuren Wein trinken. So funktioniert die Psyche des Menschen eben. Und diesem Phänomen tragen Wein- und Hifi-Industrie Rechnung. Deshalb gibt es teure Hifi. Sie klingt einfach besser. Und mehr Genuss, wie auch immer erzeugt, ob mit der Zunge oder der dem Ohren erlebt, ist doch genau das was wir Menschen wollen, oder?
MfG
xxx
Habe gerade einiges Interessantes auf Ihrer Homepage gelesen und es deckt sich so weit alles mit meinen eigenen Erfahrungen. Eventuell etwas überraschend: im Hersteller-eigenen Forum von Harbeth vertritt deren Entwickler Alan Shaw quasi die gleichen Positionen. (bis hin zu dem Angebot demjenigen der im Blindtest Verstärkerklang hört das Topmodell von Harbeth zu schenken) Es gibt also auch andere Aufrichtige da draußen! Gruß, xxx
Zitat:
“Alles Große und Gescheite existiert in der Minderheit
Es ist nie daran zu denken,
dass die Vernunft populär werde.
Leidenschaften und Gefühle mögen populär werden,
aber die Vernunft wird immer nur im Besitze
einzelner Vorzüglichen sein.”
Johann Wolfgang von Goethe (12. Februar 1829)
Sehr geehrter Herr Messinger,
im Jahre 1829 gab es die von Ihnen sehr überzeugend aufgezeigte Thematik zwar noch nicht, das dieser zugrunde liegende Prinzip jedoch ist so alt wie die Menschheit.
Danke für Ihre Arbeit – und willkommen im Club der Aufrechten.
LG
xxx
Danke!
Sehr geehrter Herr Messinger!
Ich suche zahlbare Aktivlautsprecher mit WAF-Faktor. Dabei bin ich auf die Firma VOICEPOINT getroffen. Die Fachzeitschriftentests sind gut. Ist Ihnen als Fachmann dieser Lautsprecherhersteller bekannt? Es gibt leider keine Vertretung in Österreich.
Ihre VOODOO Kommentare lese ich mit großem Vergnügen, da diese technisch hieb-und-stichfest sind.
Danke im voraus für Ihre Meinung.
Mfg xxx
Antwort: Ich habe mir diese Lautsprecher angesehen. Sie arbeiten (jetzt einmal abgesehen vom optionalen Subwoofer) mit einem einzigen Lautsprecherchassis, also einem Breitbänder. Somit entfällt die Frequenzweiche und es ist auch nur ein einziger Verstärker notwendig. So etwas ist technisch einfach zu realisieren und hat der Vorteil, dass es kein Übergangsbereich gibt, aber die Kompromisse die dabei eingegangen werden müssen, sind meist deutlich hörbar (geringe Breitbandigkeit, starke Bündelung, geringe Belastbarkeit).
So etwas kann man sich nur anhören, mit anderen (üblichen) Systemen vergleichen und dann entscheiden. Ich habe so etwas schon gehört, für mich ist das nichts.
Genauere Erklärungen findet man in meinem Artikel “Wissenswertes über Lautsprecher allgemein”
Eingereicht am 22.07.2012 um 01:05
Habe gerade mit breitem Grinsen die verschiedenen Berichte (u.a. der fiese Kabel-Blindtest) gelesen und fühle mich nur bestätigt in all dem was ich auch in meiner HiFi-Selbstbau-Karriere erfahren durfte. 100%ige Zustimmung, weiter so! Ich wünsche alsdenn auch weiterhin viel Erfolg mit dem Geschäft! Da ich aus Berlin komme und leider als Student beschränktes Budget habe wird es wohl mit einem HiFi-Urlaub in Östrreich mit Besuch in Ihrem Laden noch dauern, aber im Herzen bin ich bei Ihnen!
Eingereicht am 09.07.2012 um 14:15
Hallo!
Freu mich über Ihre Klarstellung bez. Technik und Raumakustik.
Leider leben wir gerade in einer paradoxen Unterhaltungselektronikwelt. Einerseits werden Speichergeräte immer größer, während auf der anderen Seite alle Daten immer mehr komprimiert werden. Ich vermute einen Rückgesinnung auf Vinyl in den nächsten zehn Jahren, nicht nur wegen der Tatsache, daß unser Gespeichertes keine zwanzig Jahre fehlerfrei auf einer Festplatte gelagert werden kann. Ich hoffe, daß Artikel wie Ihre nicht nur die Augen der Konsumenten öffnen.
Beste Grüße
P.S.: Ach ja, in Producerkreisen nennen wir das Esotherik bzw. Esotheriker…
ein Bsp. Eine KünstlerIn nimmt eine Rassel auf…alle Aufnahmen strikt mit 96kHz und 32bit….und dann…verwendet diese/r ein BitCrusher PlugIn für die Rassel, das die Aufnahme auf 22kHz und 12 Bit runterbricht…..
oder:
Eine MusikerIn spielt E-Gitarre…nur mit den besten Kabel, die besten Mikros…aber hört nicht die verstimmte d-Saite……
Antwort: ja, alles das und noch viel mehr kenne ich. Bei HiFi ist das noch extremer, die Leute glauben, wenn sie Geräte (und Zubehör) mit tollen Testberichten kaufen, klingt es automatisch gut. Ein riesengroßer Irrtum, aber davon lebt die Brache.
Eingereicht am 20.06.2012 um 15:10
Hallo, also erstmal vielen dank für die ganze interessante, klar formulierte info!
ich hätte allerdings noch eine frage, die sich auf meine lautsprecher spezialisiert: ich hab von meinem vater IMF boxen noch aus den 70ern gekriegt. Sie funktionieren tadellos, sogar sehr gute qualität, stehen aber im moment auf dem boden. ich würde gerne wissen ob sie tatsächlich besser klingen wenn man sie höher hängt (sie sind ca 40-50cm groß) und wenn ja, wie hoch? ohrhöhe, in der mitte der wand, ganz nach oben (bei uns 3m)? danke.
Antwort:
Sie würden/werden dann besser klingen, wenn sie jetzt durch einen instabilen (schwingenden) Boden schlecht(er) klingen. Das kann ich nicht beurteilen.
In jedem Fall ist es ideal wenn die Boxen in der Höhe so positioniert sind, dass sich deren Hochtöner auf Ohrhöhe des Hörers befinden. Im Normalfall sind das ca. 1,1m. Die Boxen auch immer zum Hörplatz hin einwinkeln und möglichst symmetrische Bedingungen schaffen.
Eingereicht am 17.06.2012 um 23:12
Was halten Sie von Burmester hatte vor mir eine Anlage aufzubauen.
Habe auf der letzten High End dann die B&M Aktiv Boxen hören können.
Haben mir sehr gut gefallen.
Als Quelle hatten diente einen Olive HD 06 was halten Sie von dem Gerät.
Bedienung und Klang.
Antwort:
Das sind alles edle und feine Produkte – keine Frage!
Aber es ginge mindestens genau so gut auch wesentlich billiger. Das gesparte Geld in sehr gute Raumakustik investiert und man ist so ziemlich am möglichen Maximum angelangt.
Eingereicht am 11.06.2012 um 02:30
Hallo!
Natürlich erfährt man regen Zuspruch wenn man eine total konträre Meinung vertritt.
Antwort:
Diese konträre Meinung ist aber keine Taktik, sondern jeder einzelne Punkt ist jederzeit beweisbar. Die “esoterischen Behauptungen” der Gegenseite sind dagegen bisher alle unbewiesen.
Die Zweifler werden begeisterte Anhänger, da die Zweifel endlich “offiziell” bestätigt werden.
Ich gebe ihnen in vielen Dingen recht, aber nicht in allen.
Da ich ein Sammler von Hifiverstärkern bin kann ich ihnen sagen das die klanglichen Unterschiede schon vorhanden sind und teilweise leicht nachzuvollziehen sind.
Es gibt doch Rückwirkungen vom LS auf den Verstärker.
Manche kommen gut und manche weniger gut damit zu recht. Man denke nur an Fehlkombinationen wie, überspitzt fiktiv gesagt, ein LS mit 82 dB und einer minimalen Impedanz von 2 Ohm (Apogee? Flächenstrahler 1990) mit einer 2A3 SE Röhre.
Antwort:
Bei sehr alten Verstärkern und (auch aktuellen) Röhrenverstärkern mit Ausgangstrafos ist es die sehr schlechte Membranbedämpfung (durch hohen Innenwiderstand) die hörbar wird. Bei Transistorverstärkern ist das seit ca. 20 Jahren nicht mehr so (Fehlkonstruktionen ausgenommen).
Ich denke wenn man versteht das eine Kette “wirklich zusammenhängt” und sich manche Schaltungen besser und manche weniger gut zusammenpassen ist der Verstärkerklang auch “technisch” einigermaßen nachvollziehbar.
Antwort:
Dann ist es aber auch messbar! Und zwar “deutlich”, wenn es sogar schon hörbar ist. Solche Fehlanpassungen kommen mit “üblichen” HiFi-Komponenten aber praktisch nie vor.
Zu den Kabeln: Einige Ansätze wie die von Audioquest erscheinen mir durchaus vernünftig. Physikalisch gesehen hat ein Kabel doch auch elektrische Parameter die sich im Gesamtergebnis marginal niederschlagen aber doch vorhanden sind.
Antwort:
Ja, aber die sind so klein, dass sie unmöglich hörbar werden können. Wäre es anders, hätte man das schon längst mittels verblindeter Tests aufdecken können, das hat aber bisher noch Niemand geschafft (tausende Versuche gab es schon!)
Das Wesen des Menschen ist es doch alles bis ins kleinste Detail zu verstehen und alles verbessern zu wollen.
Das es Wechselwirkungen zwischen Isolator und Leiter gibt ist Fakt, nur ob das hörbar ist ist eine andere Sache. Wenn nun ein Hersteller versucht die Wechselwirkung zu minimieren dann ist das doch nichts schlechtes, ob man das hört und braucht ist auch wieder eine andere Sache.
Antwort:
Wenn dieses “Versuchen” aber teuer bezahlt werden muss und gar nichts bringt, dann ist es unseriös. Noch dazu bei den Versprechungen die dabei getätigt werden.
Bei der Kupferqualität ist die Sache schon einfacher, da die Leitfähigkeiten mancher Oxide mit Ausnahme des Silberoxides schon etwas schlechter sind, kann man annehmen das hochwertigere Kabel eine bessere Langzeitstabilität haben (Oxidation).
Antwort:
Dann kauft man halt nach 20 Jahren neue und wieder billige, die mehr als ausreichend gut sind. Abgesehen davon ist die Leitfähigkeit bei NF-Kabeln weitgehend egal und bei Lautsprecherkabel eine Frage des Querschnittes, je nach Länge.
Ich vermute das die Verwendung vieler unterschiedlicher Metalle in einer Kette zu einer Verschlechterung führen.
Das würde das Ergebnis einer vom Stereo Magazin durchgeführten Hörsession bei einem Händler erklären: Die Teilnehmer kamen zum Ergebnis (wie auch immer) das die günstigeren Kupferstecker von WBT harmonischer klangen als deren Silberstecker.
Antwort:
Behauptet wird viel. Wurde das auch mittels verblindeter Tests abgesichert? Sicher nicht, weil das nicht geht.
Mein Anruf bei WBT ergab, das WBT bei Kupferkabel zu Kupferstecker rät. Von den teureren Silbersteckern wurde tatsächlich abgeraten! Respekt.
Antwort:
Nein, das hat den Grund, dass WBT kein Silber verarbeitet.
Ich gehe den Behauptungen gerne auf den Grund und werde auch Blindtest mit Kabeln durchführen.
Die Kabelschirmungen ergeben für mich absolut Sinn wenn sie benötigt werden.
Solid Conductor oder Massivleiter mach für mich auch mehr Sinn als Multistrand, denn jeder elektrisch durchflossene Leiter baut ein Magnetfeld auf.
Mit einem Massivleiter habe ich keine Wechselwirkungen.
Antwort:
Ich habe schon sehr viel Zeit mit “Kabelblindtets” verbracht. Schade darum, denn mehr als “Raten” war da noch nie drinnen.
Wenn nämlich wirklich alles Wurscht wäre dann könnte man jede Spule, jeden Trafo oder Übertrager irgendwie wickeln. Das dem nicht so ist wissen wir.
Antwort:
Bei einem Trafo/Übertrager oder Spule zählt die “Architektur”, also die Wickelart, aber nicht das verwendete Material. Standardkupfer reicht in jedem Fall völlig aus.
Wie gesagt es gibt nicht wegzudiskutierende physikalische und chemische Effekte, nur wie groß die Auswirkungen sind – darüber kann man wohl diskutieren.
Antwort:
Und vor allem messen! Es gibt nichts, das man hören aber nicht messen kann. Gute Messgeräte sind wesentlich empfindlicher und vor allem auch konstanter als das menschliche (individuelle und subjektive) Gehör.
Ich denke es ist in der HiFi Szene ähnlich wie bei Autos oder Motorräder – vieles kann man aus den Daten nicht erklären.
Stellen sie sich gedanklich einen Standard PKW mit 1000 kg Eigengewicht vor.
Einbauen kann man unterschiedliche Motoren die jeweils 100 PS und 150 NM haben.
Aufgrund unterschiedlicher Verhältnisse von Bohrung zu Hub verhalten sich alle Motoren unterschiedlich obwohl sie alle 100PS und 150 NM haben. Der Kurzhuber dreht schneller hoch als der Langhuber. Fahrtechnisch ein großer Unterschied.
Antwort:
Hier gibt es schon gar keine “Geheimnisse”, alles ist 100%ig messbar und in Diagrammen darstellbar.
Abschließend möchte ich sagen das es sehr wohl Scharlatane und Voodoo gibt, aber vieles ist auch solides Engineering, auch wenn es sich für einen Aussenstehenden nicht immer sofort erschließt.
Antwort:
Ja, aber Voodoo überwiegt hier bei Werbung und beim Verkauf.
p.s.: Voodoo wird nie aussterben – siehe Religionen!
Antwort:
So ist es. Der Glaube kann allerdings Berge versetzen.
Eingereicht am 09.06.2012 um 13:27
Ich finde Ihren Webauftritt sehr gut und auch Ihre Verkaufsphilosophie.
Per Zufall bin ich auf Ihr Forum gestossen,da ich nach einem bezahlbaren Vorverstärker für meinen defekten TAg Mclaren dp32R bin und dann auf der Suche nach einem Händler für Parasound Halo Vorverstärker.
Wir hier im Umfeld von Ulm / Donau haben nur einen Händler,welcher nicht in mein Weltbild passt,zu Selbstverliebt usw.
Ich betreibe eine neue Backes und Müller 6 Prime und jetzt kann mein TAG Mclaren vorverstärker nicht,mangels Vertrieb nich mehr repariert werden.
Was würden Sie mir empfehlen und was haben Sie in Ihren Geschäft.
Über eine kurze nachricht würde ich mich sehr freuen
Grüße aus Westerstetten bei Ulm
xxx
Antwort:
Ich verkaufe mit meinen Aktivboxen immer wieder den Parasound P3 oder den NAD C-165.
Vorteil vom Parasound sind die XLR-Ausgänge, Vorteil vom NAD ist der sehr gute analoge Plattenspielereingang.
Eingereicht am 07.06.2012 um 04:48
Hallo nach Wien,
Ich schreibe selten Kommentare oder poste irgendwas im Netz.
Facebook und Co. sehen nur mein Rücken. Aber nachdem ich auf diese Website gestossen bin, muss ich Ihnen einfach mit einem selbstzufriedenem Lächeln, meine Anerkennung zollen. So ehrliche, so informative und interessante Beiträge über unser Hobby habe ich noch nirgends gelesen. Mein technisches Wissen und Verständnis reichen nicht sonderlich weit, doch wusste ich mit der zeit und reinem gesunden Menschenverstand, dass das meiste was einem heute manche Fachhändler mit dem Honigpinsel ums maul streichen, nichts als Dünnschiss ist.
Wären alle menschen so offen und ehrlich, nicht nur wenn es um unser Hobby geht, unsere Welt wäre eine bessere. Dies wird wohl nie so sein, aber jeder der diese Seite besucht, dessen kleine HiFi Welt kann um einiges besser werden… Und diese kleine Welt ist was vom grössten, für mich und viele anderen.
Viele Dank!
Hochachtungsvoll
Dante
Antwort:
Danke Dante!
(vielleicht habe ich damit den kürzesten Schüttelreim kreiert) (-;
Eingereicht am 06.06.2012 um 11:15
Vielen Dank für die einleuchtenden, nachvollziehbaren und ehrlichen Worte. Beim ersten Lesen dachte ich “ganz schön mutig”, beim zweiten Lesen “irgend so etwas habe ich immer vermutet”, beim dritten Lesen praktisch begonnen umzusetzen, was von Ihnen empfohlen wird.
Und siehe da: das “Aufräumen” des Hörraumes, das “Einmessen” eines Marantz AV Vorverstärkes (“Audyssee”) nach Neupositionieren der Lautsprecher hat eine neue Hörqualität und deutlich verbesserte Räumlichkeit erbracht.
Es gefällt mir, dass Sie sachlich informativ Dinge auf den Punkt bringen (da freut sich der Physiker in mir)und ermutigen, weder nach Testberichten noch sogennannten “High End” zu schmachten, sondern Vorhandenes zu nutzen.
Ich werde Ihre Seiten weiter sehr genau und interessiert studieren und mich viel entspannter dem eigentlichen Thema widmen: Musik hören und geniessen!! Vielen Dank!
Antwort:
Danke für Lob und Anerkennung.
Sehr oft steckt in den vorhandenen Anlagen ungenütztes Potential. Bei schlechter Raumakustik, falscher Lautsprecherpositionierung und falscher Hörplatzwahl hilft auch “die beste Anlage der Welt” nichts.
Viele Leute machen auch den Fehler, dass sie beim Hören viel zu weit weg von den Lautsprechern sitzen. Für Musikberieselung ist das egal, ordentlich hören kann man so nicht.
Eingereicht am 03.06.2012 um 08:50 | Als Antwort auf Tobias.
Haben sie einen tipp welche pa endstufe und gehe ich richtig
aus wenn ich sage das bei endstufe keinen klanglichen unterschied gibt aber wenn ein lautsprecher mit zu wenig leistung betrieben wird:
Er bei höherer lautstärke warscheinlich verfälscht bzw verzerrt (ps könnten sie mich bitte im hifi aktiv forum als neues Mitglied registrieren Benutzername: Greenmonster)
Eingereicht am 02.06.2012 um 20:47
Hallo ich habe eine frage:
Ich besitze eine Onkyo Vorstufe 5507
und brauche dazu noch endstufen für mein Heimkino
kann ich für diesen zweck auch pa endstufen hernehmen da diese günstiger und sogar mehr leistung anbieten
Mfg
xxx
Antwort:
Ja, selbstverständlich! Aber nicht ganz billige Produkte wählen (auch hier wird teils grausame Qualität angeboten) und möglichst welche ohne, oder mit temperaturgeregeltem Lüfter. Die Tonqualität der guten Produkte ist über jeden Zweifel erhaben, keine noch so teure HiFi-Endstufe ist da noch überlegen.
Eingereicht am 01.06.2012 um 08:19
Hallo, mit welchen Summen kann ich bei ihren Lautsprechern rechen? Wo kann ich diese in Deutschland hören?
Ganz herzlich,
xxx
Antwort:
Die Paarpreise für die Standardausführung stehen in meiner HP bei jedem Modell dabei.
Es gibt mehrere Varianten zur Wahl, vom Hochglanzlack bis hin zur “rohen” MDF-Oberfläche (natürlich in Top-Tischlerqualität). Die Oberfläche ist eine teure Position, die sich stark auf den Endpreis auswirkt.
Leider kann man die Modelle bei keinem Händler hören, denn bei meiner Kalkulation geht sich eine zusätzliche Händlerspanne unmöglich aus.
Bei mir sind immer alle Modelle vorführbereit. Vielleicht einmal ein Kurzurlaub im schönen Wien?
Eingereicht am 23.05.2012 um 11:57
Lieber David, ich möchte ihnen gerne ein grosses Kompliment aussprechen. Zum einen für ihre Ehrlichkeit, ihren Versuch,esoterisches Hifi und Highend Vodoo als das zu entlarfen was es in Wirklichkeit ist. Nämlich böse Abzocke und Verarsche von Konsumenten des Mediums HIfi/Audio!!! Zum zweiten, weil Sie durch ihre offenheit und direktheit zu diesem Vodooismus sicher eine bestimmte, teilweise auch sehr finanzkräftige und schmerzfreie Klientel nicht als Kunden begrüssen dürfen und auf diese Klientel verzichten!
NF Kabel für 10.000.- EU, LS-Kabel für 25.000.-EU, Stromkabel für 1000.- EU oder mehr, werden Sie dann sicher sehr selten verkaufen. Aber zumindest haben Sie dann die Gewissheit, niemanden betrogen zu haben.
Ich will auf Absurditäten wie BronzeKlangschalen, irgendwelche dubiosen Holzkonstruken die aussehen, wie Beate Uhses Sextoy Prototypen und anderem materialisiertem Schwachsinn, der Unbedarften von selbsternannten HiFI Gurus als Lösung aller Probleme der HifiWelt aufgeschwatzt wird garnicht eingehen!
Dafür meine Hochachtung und meine vollste Zustimmung!!!
Antwort:
Danke!
Die HiFi-Branche ist leider eine sehr unehrliche, aber das kann man nicht ändern.
@ Raumklang Gerald Sauer:
Ihr Vergleich mit der Tuningscene im Automobilbereich ist leider falsch. Denn gut gemachtes, sinnvolles technisches Tuning, also keine wie auch immer gearteten optischen Veränderungen eines Fahrzeuges, ist immer objektiv messbar! Sei es durch einen RollenPrüfstand zur Leistungsmessung oder durch schnelle Runden auf der Nürburgring Nordschleife und anderen Renn und Teststrecken.
Antwort:
Das ist natürlich richtig, denn hier gibt es klare Fakten und nicht nur irgendwelche Behauptungen, die sich nicht beweisen lassen.
Eingereicht am 20.05.2012 um 00:34
Hallo habe vor mir einen aktiv lautsprecher mit swans chassis zu bauen
als aktivmodule Groundsound wenn innen die marke was sagen
haben sie erfahrungen mit Groundsound oder Swans
(endlich einmal eine Seite ohne Voodoo Wunderwerke)
Antwort:
Alles von Groundsound kann ich uneingeschränkt empfehlen, aber ich würde heute keine analogen Verstärker mehr verwenden.
Die Chassis von Swans kenne ich nur von deren HP, schlecht sind die sicher nicht. Aber gute Chassis gibt es heute “uneundlich” viele zu kaufen, viel wichtiger ist, was man daraus macht.
Eingereicht am 09.05.2012 um 14:36 | Als Antwort auf Ralf.
Ein Geschäft was grosse Lautsprecher verkaufen will ist natürlich besser , klingt logisch oder?
Antwort:
Fakt ist, dass nur Lautsprecher mit ausreichend Membranfläche die physikalisch notwendigen Voraussetzungen mit sich bringen, “naturähnlich” klingen zu können. Das hört und “spürt” man. Der Trend zu “kleinen und schmalen Kisten” ist kontraproduktiv.
Aktivboxen kann man ohne Verluste kleiner bauen, weil man durch die elektrische Korrektur auch mit weniger Gehäusevolumen auskommt.
Eingereicht am 23.04.2012 um 00:39
Vielen, vielen Dank!
Ich habe zum ersten Mal das Gefühl auf logische und fundierte Art und Weise Informationen zu erhalten, nicht nur in diesem Beitrag. Ich stimme in vielen Punkten mit Ihrer Meinung überein, vorallem was den beschallten Raum angeht. Und den ganz tollen Artikel über Kabel aller Art.
Ich werde mir wohl nie wieder anderes Equipment kaufen, da ich einfach zufrieden bin und mich jedes Mal aufs Neue tierisch freue, Musik über mein Anlage zu hören.
Herzliche Grüße!
Antwort:
Never change a winning Team – zu deutsch: es gibt für Sie keinen Grund, etwas zu verändern solange es funktioniert.
Eingereicht am 21.04.2012 um 15:57
Vielen dank für die erhellenden Worte. Habe ihre Homepage auf der suche nach neuen aktiv Lautsprechern gefunden. Schön zu lesen das man auf dem richtigen Pfad ist.
Beste Grüße!
Eingereicht am 21.04.2012 um 10:58
DANKE SEHR!
Bleibt die Frage: Wie kann man diese Seite zur Pflichtlektüre für Audio/Musikfreunde machen? Den sogenannten Fachblattmachern – besser: den Machern der HiFi-Pornos – müsste doch das Messer in der Tasche aufgehen.
Antwort:
Diese Leute wissen dass sie nichts dagegen machen können, weil sie im Falle eines Falles keine ihrer Behauptungen (gilt für Umstrittenes wie HiFi-Voodoo im Allgemeinen, Kabelklang, Verstärkerklang, CD-Playerklang) auch beweisen könnten.
Eingereicht am 16.04.2012 um 15:26
Vielen Dank für Ihre tolle Website. Allerdings ist die Diskussion mit “Gläubigen” sinnlos. Ich habe da schon viel Zeit investiert (verloren). Das ist einfach eine Religion und die Händler haben sich da eine dankbare Basis aufgebaut.
Verblindete Tests werden vermieden, sachliche Argumente werden ignoriert.
Ist schon verblüffend.
Ich selbst bin gerade dabei, mir einen Plattenspieler zu kaufen. Einfach aus dem Wunsch heraus, mein Musikhören etwas zu entschleunigen und mir einen Jugendwunsch zu erfüllen in Form dieser schönen, damals unleistbaren, elektromechanischen Konstruktion. Es hat, für mich, einfach etwas an sich. Andererseits sind alle meine CDs im lossless Format am NAS gespeichert.
Man ist doch etwas schizophren, oder?
Antwort:
Wenn man sich dessen bewusst ist, ist jede Spinnerei und “Unvernunft” die Freude macht, nicht diskutabel.
Die “Voodoo-Verrücktheiten” der HiFi-Enthusiasten sind damit nicht vergleichbar, denn sie basieren tatsächlich nur auf Glaube und Suggestion, Freude ist da nur ganz selten dabei.
Eingereicht am 09.04.2012 um 19:13
Anmerkungen:
Klangunterschiede festzustellen ist jedem Musiker oder Musikliebhaber sehrwohl möglich. Vorraussetzung ist eben sich mit Klang auseinanderzusetzen. Ich habe sehr oft Originalklänge life von Originalinstrumenten gehört und mir ein musikalischen Gehör/Gehirn antrainiert. Jeder Klaviestimmer oder Musikinstrumentenbauer hat eine Vorstellung von dem Klang, der er dann erschaffen will. Also bitte keine pauschalisierende Aussagen treffen wie, “dauert eine Zeitspanne, die viel zu lang ” einfach faktisch falsch – in vielen Punkten gebe ich Ihnen Recht, aber auch Sie unterliegen einigen Vorurteilen bzw treffen Falschaussagen, oder Pauschalisieren einfach. “Das Vorhaben, den Klang einer HiFi Anlage durch Zubehör, Gerätetuning, teurer Kabel usw. verbessern zu wollen….” Mit jeder Massnahme verändern Sie den Klang – Lassen Sie doch einfach den Kunden entscheiden ob es besser ist! Die PKW Tuning Industrie verkauft doch auch jede menge Zubehör ist das Betrug? Wer einem Hobby nachgeht fragt der nach dem Sinn seiner Leidenschaft? Es gibt leider wie in jeden Beruf – gute und schlechte Menschen oder auch Vorurteile. In dem Sinne erst einmal alles Gute – Ihr Raumklang Gerald Sauer
Antwort:
Sie verwechseln “Klangcharakter” und das Hören von winzigen Klangdetails (die sich der Mensch tatsächlich nur ganz kurz merken kann).
Was angebliche Klangveränderungen durch irgendwelche Tuning-Maßnahmen betrifft, konnten diese bisher verblindet noch nie nachgewiesen werden. Hier stehen Wunsch und Wirklichkeit in einem krassen Missverhältnis.
Eingereicht am 07.04.2012 um 18:45
http://www.hifiaktiv.at ist meine Lieblings- Website jetzt!
xxx
Danke!
Eingereicht am 07.04.2012 um 14:53
Das ist schon ein seltsames Hobby, was uns da gefunden hat. Immer auf der Suche nach Perfektion aber natürlich im Bereich der Möglichkeiten des Einzelnen. Erstaunlicherweise scheint unser Steckenpferd, so konnte ich immer wieder bemerken, fast ausschließlich Männer zu interessieren. Da fahren ja mehr Frauen mit schweren Motorrädern herum, ehe sie sich um einen Tausender Lautsprecher kaufen.
Eines ist klar; Musikliebhaber sollte man schon sein aber ich kenne unzählige Frauen, die das sind. Zudem hat das Ganze ja auch mit Wohnen und Design zu tun.
Antwort:
Bei den Männern kommt das technische Interesse dazu, ähnlich wie beim Autokauf. Frauen sind hier eher vernunftorientiert. Beides hat seine Berechtigung.
Eingereicht am 26.03.2012 um 11:36
Hallo! Sehr interessante Seite. Wenn ich richtig verstehe, sind “aktive Lautsprecher” ” besser” als passive. Warum sind dann auf dieser Seite fast nur “passive”?
Danke mfg, xxx
Antwort:
Man kann beides gut und auch schlecht machen. Aktive Lautsprecher haben aber grundsätzlich die technisch besseren Voraussetzungen für perfekte Funktion. Arbeiten sie nicht auf analoger Basis, sondern mit einem DSP (digitaler Signal Prozessor), so wie meine Eigenprodukte, ist auch eine raum- sowie aufstellungsspezifische Einmessung möglich. Damit kann der Lautsprecher optimal im jeweiligen Raum arbeiten. Allerdings hat auch das Grenzen, gegen extreme Reflexionen ist man auch damit machtlos.
Sie finden auf meiner Seite passive und aktive Lautsprecher. Aktiv sind nur meine Eigenprodukte.
Eingereicht am 18.03.2012 um 12:39
hallo ich suche die Testfrequenzen im mp3 Format von ihnen, wo finde ich sie?
mfg xxx
Antwort:
Ich habe sie gelöscht, weil sie zu viel Speicherplatz benötigt haben.
Es gibt kostenlose Online-Frequenzgeneratoren, mit denen man auf einfache Art Testfrequezen erzeugen kann.
Eingereicht am 15.03.2012 um 13:32
Sehr schöne Seite und toller Bericht.
Eine Anmerkung zur MP3: Es kommt doch auch drauf an, wie Diese aufgenommen wurden. Und mit was für Geräten. MP3 ist nicht gleich MP3.
Klar, dass man bei MP3s, die direkt von CDs gerippt wurden, keinen Unterschied merkt. Wohl aber bei misserablen analog aufgenommenen MP3s. Da nützt dann selbst 320 kb nichts.
Zb wenn man ne defekte Plattennadel hat und die Platte dann in MP3 konvertiert.
Antwort:
In vielen Fällen ist nicht das Prinzip schuld, sondern die Qualität der Durchführung.
Eingereicht am 13.03.2012 um 15:29
Tolle und befreiende Bestandsaufnahme: So schonungslos und kompetent nirgendwo anders zu finden. Jetzt weiß ich, warum ich mit dem gerade angeschafften Verstärker / CD-Zuspieler englischer Marke im Wert von zusammen 2T€ nicht glücklich werde, mit den Standboxen deutscher Provenienz letztlich auch nicht: viel Schalldruck und Basspower, die ich im Alltag nicht brauche und im zu beschallenden klangharten Altbauraum kontraproduktiv sind; dafür Schwächen in den klangentscheidenden Mitten. Für insbesondere akustische Musik, Jazz und Klassik eine Fehlinvestition.Werde die Ware zurückgeben bzw. die Boxen gegen qualitiativ vernünftige Kompaktboxen umtauschen – und mein bescheidenen, japanischen Verstärker (ca. 400 €), den ich immer mochte, wieder anschließen.
Antwort:
Wenn es schlecht klingt, ist in den seltensten Fällen die Anlage schuld, sondern deren Umfeld und Aufstellung.
Eingereicht am 12.03.2012 um 12:53
Hallo aus Wien,
wir beginnen damit Tango Argentino Platten zu digitalisieren. Der Plattenspieler (Stanton T 92 USB) steht in Buenos Aires, da wir dort leichteren Zugang zu den Platten haben.
Wir brauchen
i) Phono amplifier (da gehts von Burmester bis zu 29€ quer durch).
ii) Cartridges und Nadeln für den Stanton abhängig vom Alter der Platte (bis hin zu Schellacks).
Können Sie uns weiterhelfen resp. beraten, welche Konfiguration am vielversprechendsten sein könnte?
Lieben Gruß
xxx
Bitte rufen Sie mich an.
David Messinger
Eingereicht am 12.03.2012 um 08:24
Hallo,
vielen Dank für diese überaus informative Seite. Hier fand ich jede Menge nützliche Infos und Tipps zum Thema “Hifi”. Was ich aber auch noch gefunden habe: Bestätigung! Und zwar dass ich nicht taub bin Ich hatte mich in den letzten Tagen nämlich mit dem Kauf eines neuen Verstärkers befasst. Da ich vor kurzer Zeit von einem Bekannten recht hochwertige Lautsprecher günstig kaufen konnte (Dynaudio Contour 1.8 MK II) und mir von verschiedener Seite glaubhaft erzählt wurde, dass ich jetzt noch einen adäquaten Verstärker bräuchte, hatte ich mich in den letzten Wochen recht intensiv mit der Suche danach beschäftigt.
In einem recht gut (hochwertig) sortiertem Hifi-Studio in meiner Nähe wurde ich dann zum ersten Mal mit der “Wahrheit” konfrontiert, dass es auch gute (hochwertige Kabel) braucht um guten Klang zu erzeugen. Weiterhin lernte ich viele Dinge, wie “es ist absolut entscheidend, wie der Stecker in der Steckdose steckt”, oder “spielen Sie die Kabel erst ein paar Tage ein” und diverse andere Dinge, die mich zuerst an einen Scherz glauben ließen. Mir wurden dann u. a. auch 2 Verstärker eines englischen Herstellers aus dem höherpreisigen Segment (1000 Euro und knapp 2000 Euro) ausgeliehen. Beim probehören und Vergleich mit meinem 6 Jahre alten 400 Euro Stereo-Receiver konnte ich auch nach ausgiebigem Vergleichen keine Unterschiede erkennen. Mein Bekannter (sehr hochwertige Anlage) meinte, dass ich mich da einfach noch mehr reinhören müsse. Ich hingegen war erst mal frustiert, weil ich dachte dass eben einfach nur ein schlechtes Gehör habe.
Irgendwann habe ich dann einfach mal nach dem Begriff “Verstärkerklang” gegoogelt und habe sehr viele Treffer bekommen Dabei bin ich auch auf den “Wiener Blindtest” gestoßen und auch auf Ihre Seite. Nun ist mir so einiges klar geworden…. Diese Erkenntnis lässt für mich einige Schlüsse zu:
1.) ganz viele Menschen haben viel zu viel Geld für Ihre Verstärker, CD-Spieler und die Verkabelung bezahlt
2.) der Mensch ist sehr leicht beeinflussbar (an dieser Stelle vielen Dank für den Artikel “ganz böser Fake-Test”)
3.) ich glaube mittlerweile wieder an mein Gehör und nicht irgendwelchen Testzeitschriften, welche u. a. Klangpunkte für Kabel vergeben.
4.) würden sich die Erkenntnisse des “Wiener Blindtests” und dieser Seite verbreiten, gäbe es viele Pleiten in der Hifi-Branche (und noch viel mehr in der “Kabelbranche”)
Vielen Dank und viele Grüße!
xxx
Antwort:
Danke für Lob, Anerkennung und Bestätigung.
Und ja, diese Branche besteht leider fast nur aus “Märchenerzählern”. Seriös hinterfragt wird nichts und selbst wenn, dann wird die Wahrheit verschwiegen. Statt dessen werden umsomehr “Schreckgespenster” aufgebaut, um irgendwelches sinnloses Zeugs verkaufen zu können.
Eingereicht am 11.03.2012 um 14:27
Ich hatte bis vor einigen Jahren eine Revox-Anlage, zu der auch zwei Tonbandmaschinen gehörten (leider verkauft, nachdem es kein vernünftiges Bandmaterial mehr zu kaufen gab). Wenn sich die Bänder drehten, die Anzeigen leuchteten, dann hätte sich das für mich sogar noch dann gut angehört, wenn ich die Lautstärke auf Null reduziert hätte. Was ich damit sagen möchte ist, das von manchen Gerätschaften eine Faszination aus geht, welche für mich ZUSÄTZLICH zum Klang entscheidend für den Gesamteintdruck sind. Da mag sich die unkomprimierte Musik von einem Netzwerkplayer hundertmal besser anhören. Der Anblick einer Bandmaschine oder eines Plattenspielers im Betrieb kann keine andere Komponente ersetzen. Ich habe keine besonderen Kabel, da ich auch an teueren Anlagen, welche ich besessen habe (B+M 20, Burmester) keine, bzw. höchstens minimale Unterschiede gehört habe (wobei ich da nie eine Aussage bezügl. besser oder schlechter hätte treffen können – es klang einfach nur irgendwie anders – egal ob realistisch oder nur eingebildet). Aber rein optisch gefällt mir auch so mancher “Kabelbolide” und ich würde ihn sogar verwenden, wenn sich absolut nichts am Klang ändert – wenn mich der Anblick irgendwie “anmacht”.
Aber die ganzen Klangbeschreibungen von Kabeln und sonstigem “Zubehör” finde ich einfach nur lächerlich.
Antwort:
Der Mensch ist auch ein “Augentier” und gegen den “optischen Genuss” gibt es auch nichts einzuwenden.
Mich stören nur Behauptungen, die sich bei genauer Prüfung in Luft auflösen und mit denen das große Geschäft gemacht wird.
Eingereicht am 05.03.2012 um 23:20
Danke für die vielen klaren Worte!
Sehr interessant und nebenbei unterhaltsam.
Danke!
Eingereicht am 05.03.2012 um 02:56
eines möchte ich gleich vorausschicken: ich bin absoluter technischer laie, aber ich spiele selbst ein instrument (klavier), besuche häufig konzerte (vorwiegend klassische musik) und glaube daher schon zu wissen, wie ein klavier, eine violine, ein cello usw. klingt und daher in der wiedergabe klingen sollte. technische daten, physikalische argumente , messergebnisse u. dgl. sind für mich irrelevant, einzig und allein mein gehör urteilt darüber, ob und wie sehr eine bestimmte high end- anlage imstande ist, den originalklang möglichst authentisch zu reproduzieren.
es interessiert mich daher nicht, hier beispielsweise zu lesen, dass die CD der vinylplatte aus diesen oder jenen gründen überlegen sei, solange mich mein gehör jederzeit vom gegenteil überzeugt. bezüglich der entscheidenden rolle, die die aufnahmequalität sowie der zustand des tonträgers spielen, stimme ich dem autor natürlich zu, auch die bedeutung der raumakustik steht außer streit. seine meinung hinsichtlich der kabel teile ich hingegen nicht, zumal es ja nicht nur um die frage des querschnitts geht, sondern auch um die perfekte isolierung. wie auch immer: der unterschied (v.a. in der “farbigkeit” des klangs) zwischen einfachen und hochwertigen kabeln ist jedenfalls keine einbildung. aber auch hier gilt: nicht jedes teurere kabel ist automatisch das bessere. daher: ausprobieren und das gehör entscheiden lassen!
die vorbehalte des autors gegenüber röhrenverstärkern kann ich ebenfalls nicht
nachvollziehen. ein guter röhrenverstärker erzeugt in verbindung mit geeigneten lautsprechern ein unglaublich offenes, “livemäßiges” klangbild, das von den üblichen transistorgeräten, die ich gehört habe, einfach nicht erreicht wird.
resumee: eine interessante und informative, aber auch polarisierende homepage; wohltuend sich vom mainstream abhebend, manchmal ein wenig an verschwörungstheorien erinnernd
audiophile grüße,
xxx
Bad Gleichenberg, Österreich
(Ayon Crossfire; Ayon 1sc ; Kuzma Stabi + Benz ACE; B&W 501S diamond)
Antwort:
Sie wären der erste, der auch in verblindetem Zustand Kabelunterschiede hören könnte. Tausende haben es vor Ihnen versucht und alle sind sie gescheitert.
Dass Röhren(end)verstärker “falsch” spielen, ist eindeutig messbar und ebenfalls durch verblindete Tests abgesichert (das kann wieder fast Jeder hören). Dass dieser Klang besser gefallen kann, steht außer Frage.
Eingereicht am 28.02.2012 um 22:57
alter Schwede!
beschäftige mich seit über 35 Jahren mit der Materie und bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen.
So offen umfassend und ehrlich habe ich das noch nirgendwo gelesen.
Weiter so und mehr davon, ist das einzige was ich empfehlen kann.
Die Seite ist ein echter Geheimtipp!
Danke!
Eingereicht am 28.02.2012 um 11:08
Ihre “Gedanken” werden im HiFi-Forum immer öfter zitiert, wenn dort gegen HiFi-Voodoo zu Felde gezogen wird. Ich finde das hervorragend, wie ich auch Ihre Artikelreihe sehr begrüße und immer wieder mit Interesse und Vergnügen lese.
Danke!
Eingereicht am 27.02.2012 um 00:22
Hallo aus Graz.
Ich bin per Zufall über diese HP gestolpert, habe erst mal ein bisschen darin gelesen und dann mehr….
Und ich muss sagen, ich bin beeindruckt! Ähnliches versuchte ich Kunden und anderen Mitmenschen immer wieder beizubringen. Seit vielen, vielen Jahren.
Ich habe mit wirklich guten Hi-Fi-Komponenten unterschiedlicher Hersteller seit etwa 1973 zu tun – zuerst von der Innenseite her (Reparatur, ich bin gelernter Techniker), danach auch in Beratung und Verkauf. Irgendwann hat sich der Markt von der soliden Basis abgehoben und die Schwindler und “das Gras wachsen Hörenden” haben mit viel aufgeblasenen Unsinn die Szene vergiftet. Die Märkte verursachten, dass alles immer billiger produziert werden musste – kaum ein Hersteller konnte sich dem entziehen. Einige haben aufgegeben, vielleicht konnten sie es nicht ertragen, Quatsch zu produzieren und verkaufen…
Ich glaube dass gerade die Märkte (Geiz ist geil) den Niedergang der Hi-Fi-Kultur verursachten. Denn die immer billigeren (und damit minderwertigeren) Geräte konnten beim Kunden auch keine Besitzerfreude mehr erzeugen. Die Autoindustrie hat das viel besser gemacht, haben ein besseres Marketing. Heute kommen immer wieder Kunden von damals aber auch viele andere, die ihre alten aber “feinen” Geräte repariert haben wollen zu mir. Und was soll ich sagen: Es macht heute noch Freude, grundsolide Hi-Fi-Komponenten von damals wieder in guten Zustand versetzen. Schwere Geräte, solide Knöpfe usw…. Ab etwa 1975 – 1980 waren die Geräte von vernünftigen Herstellern ohnehin jenseits jeden Zweifels. Einschränkungen – ja sogar große – gibt es lediglich bei den Lautsprechern, das geht heute schon besser. Da gab es damals nicht sooo viele gute Modelle. Und die frühen CD-Player hatten einen furchtbaren Klang, den damals verwendeten analogen Filtern geschuldet…
Aber auch da spielt(e) der Rat von unbedingten “Fachleuten” in den Hi-Fi-Magazinen schon eine zweifelhafte Rolle. Mein Rat war immer, sich durchzuhören und das kaufen, was einem gefällt – wenn möglich mit der Option, die Boxen umtauschen zu können. Eigentlich riet ich immer das, was auch auf Ihrer HP steht.
Ich wüßte noch vieles zu schreiben, aber ich wünsche Ihnen, dass Sie mit dem Betrieb Ihr gutes Auskommen haben – ich kenne die Branche. Habe sie vor Jahren mit Freude verlassen und arbeite nun als Lehrer. Na, ist nicht so schlimm wie sich das anhört, bin an einer HTL und darf mein Fachgebiet (in praktischer Arbeit) unterrichten.
Weil ich immer wieder Fragen aus dem Hi-Fi-Bereich gestellt bekomme und meine Antworten doch recht verunsichern, werde ich ab nun Ihre HP als weitere Bestätigung meiner Argumente empfehlen. Davon haben Sie (leider) nichts, höchstens die Befriedigung, dass auch andere Leute so denken wie Sie! Naja, ist heutzutage ja auch schon `was…
Also noch einmal liebe Grüße aus Graz,
xxx
Antwort:
Schön, dass es noch Andere gibt, die mit Wissen, Ehrlichkeit und Vernunft Erfolg hatten/haben.
Eingereicht am 31.01.2012 um 01:53
Alle Achtung,
so ein Text von einem Gewerbetreibenden der Hifi-Zunft, das ist mutig – und zugleich ermutigend. Respekt, Herr Messinger!
Als musikhörbegeisteter Elektrotechniker verfolge ich die Hifi-Magazin-Szene und deren Auswüchse schon seit den 80er Jahren, mit Unterbrechnungen. Dass ein Verstärker nicht genug “Dampf” für kritische Boxen haben kann, dass kann man ja noch leicht hören, speziell bei Röhrenamps.
Aber klingende Kabel im NF-Umfeld – der Gedanke daran kam mir schon immer absurd vor. OK, ein mies geschirmtes Billigstkabel neben einer Störquelle, das gibt Einstrahlungen, die man hört. Und es gibt Lautsprecher, die man wirklich nicht hören möchte, gleiches gilt auch für CD-Player der Billigklasse – aber auch da gibt es positive Ausreißer.
Spätestens aber wenn ich im Magazinen von Klangeigenschaften von USB! – Kabeln und neulich sogar von Netzwerkkabeln!!! lesen muss, dann dreht sich mir der Magen um. Es ist erschütternd, was Redakteure mit technischem Background sich das zusammenschreiben. Einziger Zweck ist es wahrscheinlich, die eigene Daseinsberechtigung zu erhalten.
Wie soll denn ein Kabel, dass Nullen und Einsen überträgt, “in den Höhen seidiger und weniger spitz” klingen? Woher soll “mehr Basspunch” kommen? Mehr Räumlichkeit? Mehr “Feindynamik” im Mitteltonbreich?
Schon der “HF-Schmutz”, der in jedem Rechner present ist, hat zigfach höheren Stellenwert als jede nur denkbare Beeinflussung durch irgendwelche Kabeleigenschaften.
Es hat aber meist wenig Sinn, einem voodooverseuchtem technischen Laien / Kunden mit Zahlen zu kommen. Das habe ich aufgegeben. Wer glauben will, dass ein USB-Kabel mit Goldkontakten, mehrfacher Teflonisolierung und drübergezogenem Textilgeflechtschlauch mit Kevlaranteil 250€ wert ist und man das auch hört – der soll es kaufen, wenn er kann. Und es ist ganz klar, dass “Klangschälchen” aus Platin besser als die goldenen sind, keine Frage. Das einzige, was zunimmt, ist die Ortbarkeit des Geldes. Nicht zu vergessen: Menschen leben davon, dass diese Artikel hergestellt und vertrieben werden, das hat ja auch was gutes…
Es ist aber leider auch Tatsache, dass bei Lautsprechervorführungen schon der eine oder andere “sachkundige” Kunde wert drauf legt, dass zu den Boxen zumindest ein daumendickes Starkstromkabel mit irgendwie gut klingendem Namen führt. Ein vergleichsweise günstiges von Sommer Cable reicht aber meist schon, da man auf deren professionelle Kompetenz in Studios und auf Bühnen hinweisen kann. Und ein Hifi-Magazin hat die Klangverbesserung im Test auch noch “nachgewiesen”.
Quelle und Verstärker müssen natürlich auch was hermachen. Neulich stand auf dem Rack meiner Anlage oben ein Accuphase E205, also nix so besonderes, aber mit großem Namen halt. Ein älterer Gast meinte dann auch, dass man das sofort höre, wenn man genug Erfahrung mit Hifi hat. Hochwertiger High-End-Klassiker und so…
Der Ton kam aber aus einem schnöden, schwarzen Yamaha AX 596 – Ich hatte den Accuphase-Amp nur dort stehen, da ich zuvor eine kalte Lötstelle für einem Freund beseitigt hatte. Angeschlossen waren zwei 4,7-Ohm Lastwiderstände.
Der Mensch ist halt leicht zu beinflussen – bevorzugt durch eigene mühsam erworbene Vorurteile…
Grüße aus Niedersachsen (D)
Antwort:
Die tatsächlichen “Stellschrauben” für guten Klang befinden sich genau dort, wo die Unwissenden sie am wenigsten vermuten und womit am wenigsten geworben wird, weil man damit auch kaum Geld verdienen kann. Abgesehen von der Aufnahmequalität und den Lautsprechern ist das in erster Linie die immer sträflich vernachlässigte Raumakustik.
Aber selbst diese hilft nur wenig, wenn die Aufstellung der Lautsprecher und die Wahl des Hörplatzes nicht stimmen. Da hilft die “beste” Elektronik davor gar nichts.
Eingereicht am 16.01.2012 um 17:04
Hi,
ich stehe gerade vor dem Problem: Neue Lautsprecher.
Da meine Wohnung exakt 4,80×4,80 m ist habe ich natürlich eine denkbar schlechte Akustik. Ich bin also in diese Wohnung erst eingezogen und musste feststellen das meine Lautsprecher viel zu groß für diesen Raum sind.
Überlege ob ich es nicht mal mit Aktiv-lautsprechern versuchen soll.
Dynaudio Excite 12 oder Dynaudio Excite 16. Habe die Möglichkeit diese Lautsprecher, 1 Woche lang in meiner Wohnung zu Testen … .
Vielen Dank für die wirklich TOLLEN Informationen.
Antwort:
Danke für das Lob, aber nur durch die Wahl von kleineren Aktivlautsprechern werden Sie das eigentliche Problem auch nicht lösen können – bestenfalls mildern.
Eingereicht am 10.01.2012 um 01:58
Habe den kompletten Text von Lüge und Wahrheit mit Genuß gelesen. Ein Traum. Schade daß hier meist soviel Humbug getrieben wird. Speziell das Verkabelungsthema tut weh. Ich ging erst dieser Tage in einschlägige Elektronikketten um neue Kabel zu kaufen. Was hier (und vor allem mit welcher Argumentation !!) angeboten wird übersteigt tw die “preisliche” Schmerzgrenze.
“Silberkabel” um keine Bitfehler auf 10m zu erzeugen oder 1m Lichtleiter um 40-50EUR…
Nur eine einzige persönliche Erfahrung kann ich zum Thema Querschnitt beitragen und die stammt auch “nur” aus dem Auto-HIFI-Bereich: Nämlich der Zuleitungsquerschnitt zwischen Batterie und Verstärker sollte wirklich nicht geringer als 16mm² betragen…denn das ist WIRKLICH HÖRBAR.
Leitungsquerschnitte zu den Boxen habe ich nie mehr als 2,5mm² verlegt…und das reicht allemal.
Jedenfalls nur weiter so…ich werde demnächst sicher mal vorbeischauen.
Beste Grüße
xxx
Antwort:
Vorerst einmal danke für Lob und Anerkennung.
Das eigentliche Problem ist, dass Leute die HiFi-Komponenten verkaufen, kaum Ahnung von der Technik haben. Somit bleibt ihnen nur das “Nachplappern” von Werbesprüchen und Zeitschriften-Blahblah. Seriös hinterfragt und/oder getestet wird nichts. Es geht einfach nur um’s Verkaufen. Zu deren Glück glauben ihnen die Laien so ziemlich alles.
Eingereicht am 05.01.2012 um 22:38
Wenn das Kabel für etwas spezifiziert ist ^^ kann es 100€ oder 1€ kosten es wird das tun wofür es gedacht ist.
Sehr klasse das ganze hier, ich hab genug von Leuten die sich soviel drauf einbilden welcher Hersteller die front derern LS schmückt. Weil sie ja so toll abgeschnitten haben im Test, ich sag nur BOSE…
Antwort:
Bose trifft eine spezielle Käuferschicht, die gar nichts Anderes kaufen würde. So betrachtet machen sie alles richtig.
Eingereicht am 04.01.2012 um 00:09
Ja, das hier stimmt mich fröhlich! Ich hab da auch noch ein Erlebnis beizusteuern:
Ich habe in einem renomierten HIFI-Laden in Mannheim ein optisches Digitalkabel gekauft. Eine Länge von 1m war ausreichend und ich hatte das “billige” für € 10 in der Hand. Der Verkäufer meinte dann aber anmerken zu müssen das ein Kabel für € 40 einfach besser klinge … der Jitter sei weniger schlimm usw.!
Ich hab ihn dann unterbrochen und gebeten nichts mehr zu sagen um den bei mir – bis dahin – guten Eindruck des Ladens nicht zu beschädigen. Das hat ihn tief getroffen und es tut mir auch ein bisschen leid! Das billige Kabel funktioniert natürlich ohne Aussetzer oder andere digitale Störungen – das ist was ich wollte! Mehr hätte das teurere Kabel auch nicht leißten können.
Abgesehen davon kosten die Kabel sowieso in der Herstellung nur Centbeträge. Selbst bei “nur” € 10 liegt die Gewinnspanne zwischen Hersteller und Verkauf an den Endkunden bei geschätzt € 9,50 …
Gruß xxx
Antwort:
Den “großen Gewinn” machen aber nicht die Händler (Gewinnspanne ist wie bei Lautsprechern), sondern die Hersteller. Das gilt auch für sämtliches weiteres (Voodoo-) Zubehör.
Tatsächlich ist es so, dass die Kabel (wenn sie nicht defekt sind) immer die stärksten Glieder einer HiFi-Kette sind.
Eingereicht am 03.01.2012 um 18:35
Super…. 40 Jahre bin ich HiFi Freak. Von Anfang an vertrete ich genau diese Einstellung. Als Elektroniker habe ich mir immer wieder bei Beratungsgesprächen den „Senf“ der Verkäufer angehört, wenn mal wieder ein neues Gerät geplant war. Ich habe mir alles nur angehört. Geglaubt habe ich sowieso nichts. Passte einfach von den elektronischen Gesetzen nicht zusammen. Ob das ein Laufwerk eines Plattenspielers ist, das den Ton ausmachen soll oder ein grüner Ring (Filzstift) der den Klang einer CD verbessern soll. So oder ähnlich wird es ja immer wieder in den HiFi-Magazinen erklärt. Na ja, es steht ja schon alles hier geschrieben. Nur weiter so, die HP gefällt mir gut, vor allen Dingen, weil hier wirklich die Wahrheit gesagt wird. Nur weiter so.
Gruß aus Deutschland
xxx
Antwort:
Die HiFi-Szene würde es längst nicht mehr geben (zumindest würde sie aber komlett anders aussehen), würde dabei ehrlich und seriös vorgegangen werden.
Eingereicht am 29.12.2011 um 04:00
Sehr sehr schöne Faktensammlung… ich bin froh, dass ich nicht diesem HiFi-Voodoo anheimgefallen bin – dank informativer Seiten wie dieser!
Nachdem ich nun alle Seiten der Rubrik “Lüge und Wahrheit” gelesen habe, habe ich so langsam Lust bekommen, den Händlern und Beratern in einschlägigen Elektronik-Großhandelsketten ihren Müll um die Ohren zu hauen! Man müsste allen Kunden, die vor solchen Produkten stehen mal kräftig die Wahrheit erklären!
Einen kleinen Widerspruch möchte ich aber noch einlegen: Als Schlagzeuger halte ich die Bassdrum (Kickbass) immernoch für das tiefste (übliche) Musikinstrument. 50Hz sind da schon etwas hoch angesetzt, ich denke es wird da schon bis runter in die 30Hz gehen. Es sei denn, der Plattenproduzent hat hinterher noch einen Hochpass angesetzt… Lässt sich natürlich etwas schlecht messen, da es sich ja hierbei um Kickbass handelt, wo nur kurze Impulse entstehen – dennoch stellt es für den Lautsprecher ja eine Herausforderung dar.
Dennoch danke für die kompakten Informationen und Gruß,
xxx
Auch danke!
Eingereicht am 28.12.2011 um 19:30
So etwas von einem Verkaeufer von Hifi Geraeten ist einfach Wunderbar.
Ein paar Gedanken von meiner Seite noch dazu:
- Das Problem mit den Blindtests, ist zum einen, dass die Meisten deren Notwendigkeit kaum jemand versteht. 80% der Leute glauben auch an Hompoepathie.
- Ich selbst habe mit einem Bekannten mal einen Test durchgefuehrt, weil ich wissen wollte, ob der Kopfhoererausgang meines MacBook Pro einem hochwertigen DA + Kopfhoererverstaerker unterlegen ist. Um dort zu statistisch signifikanten Ergebnissen zu kommen, haben wir ueber Wochen verteilte immer wieder 1 stuendige Hoer-Sessions gemacht. Der Gesamtzeitaufwand betrug dann pro Person ueber 30 Stunden. Wer mag so viel Zeit schon investieren. Und Btw, im Ergebnis, bringt en hochwertiger externer DA ein wenig, ein KHV – je nach Kopfhoerer – etwas mehr.
- Einen Punkt, den auch ich als nicht Hifi-Voodoo-glaeubiger akzeptiere ist: An einer wertiger Verarbeiteten Komponente kann man auch Freude haben, wenn Sie keinen klanglichen Mehrwert bietet. Ich Vergleiche das Gerne mit einer Rolex und einer Swatch: Die Quartz-Swatch geht viel genauer als die Rolex. Dennoch macht die perfekte Verarbeitung und die Wertigkeit der Rolex vielen Menschen freude. So habe auch ich Vovox oder Kimber Kable (ne, keine 500 Euro Strippen, die Preiswerten…), weil ich einfach ein besseres Gefuehl damit habe, wenn ich Komponenten fuer 10000 Euro Verkable. Aber ich Argumentiere halt nicht mit dem Klang.
- Raumakustik, Raumakustik, Raumakustik: Leute investiert in Raumakustik. Ich selbst habe in meinem Hoerraum investiert und es ist ein Unterscheid wie Tag und Nacht. Und sogar Messtechnik zu belegen
Weiter so. Eine tolle Seite!!!
Danke!
Hey David,
schaue immer wieder in unregelmäßigen Abständen auf deine Webseite, die wirklich absolut vorbildlich creiert ist, und dem potentiellen Kunden sehr viel Informationen bereit hält, gerade was die Wichtigkeit der Raumakustik, und der Lautsprecher angeht. Du bist einer von der aussterbenden Art, dem das Wohl des Kunden über alles geht, und daher nur das Ziel hat Kunden zufrieden zu stellen. Weiter so…
Danke!
Eingereicht am 18.12.2011 um 12:13
Hallo hifiaktiv-Team! Danke für alle Texte in der Rubrik “Lüge und Wahrheit”. Endlich jemand der klar Ton redet! Als Musikliebhaber und auch dem “Virus” HiFi Verfallener muss man ja nicht zwangsläufig ein Elektronik- und/oder Akustik-Experte sein. Und die Propaganda-Maschine (Fachmagazine, Web-Plattformen) ist ja mächtig. was das Rausposaunen von Mythen und Märchen bezüglich High End Audio anbelangt. Schon lange hat mich als HiFi-Fan das Gefühl beschlichen, dass da oftmals nur mit Wasser gekocht wird und rein intiutiv habe ich bei mir gedacht, dass es wohl zuerst auf den Raum und dann auf die Lautsprecher ankommt. Alles andere ist mehr oder weniger Beigabe. Und das Wichtigste: Die momentante Stimmungslage. Meine eindrucksvollsten Hörerlebnisse hatte ich immer im bereits entspannten Zustand und nicht beim Entspannen bei Musik in Streßsituationen! Daher finde ich Ihre Ausführungen hochinteressant!
Dass es qualitative Unterschiede bei Geräten (Lautsprecher, Verstärker, Abspielgeräte) ist ja nachvollziehbar. (Besitze selbst seit mehr als 15 Jahren Equipment von Vienna Acoustics und Musical Fidelity). Aber es gibt meiner Meinung nach eine Preisgrenze, bei deren überschreiten, man sich nur mehr in marginalen Verbesserungssprüngen bewegen würde und der Glaube eine größere Rolle spielt. Danke also mochmals für diese Klarstellung Ihrerseits, dass man sich auf das Wesentliche konzentrieren sollte. Freue mich auf weitere Statements!
Danke!
Eingereicht am 13.12.2011 um 15:45
Mit viel Interesse habe ich das Kapitel “Lüge und Wahrheit” gelesen. Sehr gut geschrieben, offen und ehrlich, einfach nachzuvollziehen und ansprechend … ich empfehle jedem, der sich gerade auf der Zielgerade zum Kauf teurer Komponenten bewegt und sich schon siegestaumelnd im Ziel wähnt, einen Moment inne zu halten, die Artikel zu lesen und danach die Kaufentscheidungen zu “überschlafen”. Mir hat’s geholfen und ich habe Geld gespart. Deshalb, vielen Dank für diese ehrlichen Informationen!
Danke!
Eingereicht am 27.11.2011 um 18:25
Hallo,
Respekt für Ihre klasse HP.
Sie bringen mit Ihren Texten viel auf den Punkt, wenn ich LS bräuchte würde ich sie nur bei Ihnen kaufen.
Ich benutze im Moment Canton GLE402
Ich hoffe das Ihr Geschäft noch sehr lange bestehen bleibt.
So und jetzt stöbeer ich weiter auf Ihrer HP
Mit freundlichen Grüßen
xxx
Danke!
Eingereicht am 24.11.2011 um 10:48
“Dieses HiFi-Horrorszenario wird hoffentlich nie Wirklichkeit!” – warum eigentlich nicht? Ich würde das begrüßen, denn dann hätte dieser Unfug endlich ein Ende. Es wird Zeit, dass der berühmte R.E.M.-Titel “Losing My Religion” endlich Wirklichkeit wird. Ich fürchte allerdings, dass Ihre überfälligen Klarstellungen, für die ich mich an dieser Stelle herzlich bedanke, die wenigsten HiFi-Fundamentalisten bekehren werden. Menschen kleben einfach zu sehr an ihren Glaubenssystemen. Wer keinen echten Sinn im Leben findet, sucht sich halt einen Pseudo-Kompetenzbereich, um sich bedeutsam zu fühlen.
Danke!
Eingereicht am 19.11.2011 um 16:21
Hallo Zusammen und vielen Dank für Ihre Aussagen, die mich so oder ähnlich schon immer bewegten!
….Ahnungen, die mich von der Musik und einer langwährenden Freundschaft zum Hifi, zu Jahren der Abstinenz und Verweigerung dem Audio”wah(r)n” brachten.
Jetzt im gesetzten Alter steige ich ins Streaming ein und es entflammt etwas, kommt “return”- ich hoffe, dass im Jahrzehnt der Transformation nunmehr auch der sogenannten “Hikend” Gemeinde ein Sinn und Ohr aufgeht!
Danke!
Mit besten Grüßen
Eingereicht am 04.11.2011 um 08:29
hmm !!! ich find toll was du schreibst…
überall werden blender eingesetzt…aber genug davon
baue gerne selber ob gross oder klein am richtigen platz und sauber gebaut ist immer halbe miete. habe einige vollverstärcker und cd player , (einen plattenspieler)
von alt bis neu billig und teuer. Dazu auch einige fertig LS klein wie gross alt&neu.hatte riesen spass alle variationen über jahre zu testen und finde bestätigung in dem was du schreibst! die sammlung wurde grösser und Älter ! hauptsächlich bei den verstärcken… mein bestes stück Telefunken Ta 750.. der unterschied zu einem anderen neuen gerät ist so gross das ich auf den luxsus einer vernbedienung verzichte! Habe gleich zwei davon(:
Meine momentane referenz zu den selbst bau projekten ist eine drei wege standbox von(Hans Deutsch)ATL 712Pro,hat aber glaub ich nix mehr mit hans deutsch zu tun.Und von grundig superhifi650, highfidelity800m&1500m die wirklich an die ATL rankommen!
selbst nachgebaut(:
picolino 2
Unihorn M
so mein anliegen
ich würd gern meinem hobby treu bleiben und weiter bauen vergleichen und so!
nur weiss ich nicht für was ich mich entscheiden soll, ein beispiel die picolino ist für ihre grösse beeindruckent aber klanglich nicht besser als das was ich schon hab und das unihorn ist sehr erwachsen gross und immer sauber. die ATL lebendig aber zu weich. ich hätte gern spass im pegel wie beim unihorn M lebendig wie die ATL ich hör nicht gern laut aber manchmal schon und da muss halt auch alles passen. die lautstärke der picolino reicht im alltag nur stört mich das sie immer an der grenze ihrer fähigkeit ist ????????????????
Antwort:
Dieses Problem könnte eventuell ein guter Subwoofer lösen (zwei noch besser). Die Picolino dann über dessen/deren Hochpass betreiben.
Eingereicht am 02.11.2011 um 22:08
Liebes Hifiaktiv Team
Ich habe noch nie Vergleichbares gelesen, wenn es um die Vorzüge von HIFI Komponenten oder das Gegenteil geht. Letzendlich steht das subjektive Hören im Vordergrund und da sind wir alle grundverschieden. Ich habe auch zB in sauteure Boxenkabel investiert und als ich im Zuge eines Wohnungswechsels die teuren nicht gleich finden konnte, habe ich eben die billigeren angeschlossen. Erst nachdem ich die teuren wieder angeschl habe, fiel mir auf, dass nichts auffiel. Ein Haufen Geld für nichts.
Bei einer anderen Sache ist mir die ‘Meinung wurscht und zwar beim Plattenspieler. CD spielen ist wie schneller Sex beim Strassenstrich, Schallplatte wie ein Date mit einem Super Callgirl. Einfach ein Ritual
lg xxx
Danke!
Eingereicht am 01.11.2011 um 08:57
Ich kann dem generell nur zustimmen. Ihr Weg den Sie eingeschlagen haben sehe ich als richtig an und ich wünsche Ihnen Kraft und wirtschaftlichen Erfolg.
Danke!
Eingereicht am 24.10.2011 um 00:16
ich bin über deejayforum.de auf diese homepage gestoßen und habe sie mit einem schmunzeln im gesicht beinahe komplett durchlesen oder zumindest überfliegen müssen.
danke für die ausführlichen erklärungen und tipps, die auch ein elektrotechniklaie wie ich verstehen und nachvollziehen kann. jetzt bin ich mir wenigstens sicher, dass ich meinem ursprünglichen instinkt folgen und endlich die abgeranzten lautsprecher ersetzen sollte, während das geld für (im dj-gebrauch nebensächlichen) schmafu wie teure phonoverstärker und high end soundkarte in meinem einsatzgebiet selbst auf längere sicht unnötig hinausgeworfen wäre.
nur weiter so. ich kann durchaus verstehen, weshalb man mit der hier präsentierten haltung vermutlich nicht das schnelle geld macht, aber dafür neue und treue kunden gewinnt. eine seltenheit in der branche.
freundliche grüße aus wien
xxx
Danke!
Eingereicht am 09.10.2011 um 16:22
Hi wo ist der Facebook Gefaellt mir Button?
Danke, wird so auch zur Kenntnis genommen!
Eingereicht am 02.10.2011 um 20:16
Lesenswerter Artikel! Ich werde da noch mal nachhaken!
Danke!