Schonungslose Wahrheit

Was ist für die hochqualitative Musikwiedergabe wirklich wichtig? Hier die Wahrheit und nichts als die Wahrheit…..

In der HiFi-Szene wird viel erzählt, wenn der Tag lang ist. Das Wenigste davon stimmt. Siehe Zubehör im Allgemeinen und den ganzen “Kabelwahnsinn” im Speziellen. Logisches sowie physikalisches Denken wird dabei ausgeschaltet. “Märchen” werden erzählt, die jeder technischen Grundlage entbehren. Prüft oder hinterfragt man diese “Märchen”, bleibt nichts mehr übrig das Sinn macht. Auch kann man in den meisten Fällen selbst mit hochempfindlichen Messgeräten nichts feststellen das Relevanz haben könnte. Tatsächlicher Effekt ist also Null und das bei meist hohen Kosten. Nicht immer ist aber böse Absicht im Spiel. In der Praxis ist es nämlich oft so, dass sowohl die Märchenerzähler (Hersteller/Vertriebe/HiFi-Magazine/Händler) als auch die Endkonsumenten gemeinsam Irrtümern aufsitzen und diese dann als “Erfahrung” bezeichnen. So etwas passiert sehr schnell. Mit ein bisschen Suggestion (absichtlich oder unabsichtlich) und dem nötigen Wunschdenken kommt man zu falschen Schlüssen. Siehe Fake-Tests, die immer wieder bestens funktionieren. Beim Vergleichshören ist also immer auch viel Suggestion im Spiel. Fast “automatisch” klingt das sympathischere Gerät besser oder das, welches (absichtlich?) lauter gedreht wurde.

Die Basis für guten Klang
Zwei Dinge sind vorerst wichtiger als eine tolle HiFi-Anlage und beides können Sie nicht (oder kaum) im HiFi-Fachhandel kaufen: das Erste sind technisch hochqualitative Aufnahmen. Haben Sie diese nicht, hilft Ihnen die beste HiFi-Anlage der Welt nichts. Sogar das Gegenteil ist der Fall, denn umso besser die Wiedergabeanlage ist, desto deutlicher deckt sie auch Aufnahmefehler auf. Das Zweite (und nicht minder Wichtige) ist gute Raumakustik. Auch hier wieder das Gleiche: die “beste” HiFi-Anlage der Welt wird in einem akustisch schlechten Raum grausam klingen. Und gleich an dieser Stelle: elektronische Raumklangkorrekturgeräte können gröbere Raumakustikprobleme nicht kompensieren. Lassen Sie sich diese nicht einreden! Damit kann man (wenn bereits alle anderen möglichen Maßnahmen getroffen wurden) dem Klanggeschehen am Hörplatz noch den letzten Feinschliff verpassen, mehr nicht. Gute Raumakustik erzielt man nur durch gut überlegte physikalische Maßnahmen. Mit ein paar kleinen Pölsterchen, die “dort oder da” an die Wand gepappt werden, ist auch nichts zu holen, auch wenn das immer wieder so versprochen wird. Die Physik und die Naturgesetze kann man nicht austricksen, man kann sie immer nur richtig anwenden und in diesem Fall bringen kleine schallabsorbierende Flächen soviel wie gar nichts.

Ohne gute Aufnahme und ohne gute Raumakustik gibt es keine gute Musikwiedergabe, da brauchen wir uns nichts vorzumachen!

Zur “Hardware”
Das wichtigste “Paket” das stimmen muss, besteht aus Lautsprecher, Aufstellung und Hörplatz. Passt dieses Paket, kann man nicht mehr viel falsch machen. Wird vorwiegend in Zimmerlautstärke gehört und sind nicht schwierige Lautsprecher in Verwendung, spielt der Verstärker eine recht untergeordnete Rolle. Dazu aber zwei wichtige Hinweise: kein Risiko geht man ein, wenn man sich für einen Verstärker eines namhaften und bewährten Herstellers entscheidet und wenn man kein Röhrengerät wählt (Erklärung dazu folgt später). Diese “untergeordnete Rolle” des Verstärkers ändert sich allerdings mit zunehmender Lautstärke. Dabei kommt es aber nicht so sehr auf die gerne als Verkaufsargument angeführten hohen Wattzahlen an. Seriöse Händler sprechen darüber gar nicht. Seriöse Händler sprechen überhaupt nicht über technische Daten, weil sie wissen, dass sie im Normalfall für die Endverbraucher unwichtig sind. Dazu kommt, dass heute selbst schon relativ billige Geräte Werte liefern, die sich jenseits von Gut und Böse bewegen. Bei einem Verstärker, der auch für hohe unverzerrte Lautstärken verwendet werden soll, zählt in erster Linie dessen Laststabilität. Wie es darum bestellt ist, steht für den Laien nicht eindeutig erkennbar in den Prospekten. Auch wenn es lächerlich klingen mag, aber das Gewicht eines Verstärkers (gilt nicht für Schaltverstärker mit Schaltnetzteilen) sagt schon Einiges über dessen Laststabilität aus. Bei einem herkömmlichen Verstärker ist der indirekte Stromlieferant der Netztransformator und dieser ist immer schwer, wenn er leistungsfähig ist. Eine gute Laststabilität ermöglicht auch den Betrieb von schwierigen Lautsprechern. Wenn notwendig, auch mit höheren oder gar hohen Lautstärken – vorausgesetzt, dass besagte Lautsprecher und die Raumakustik dabei mitspielen.

Nehmen Sie das Thema Verstärkerwahl nicht so sehr wichtig, solange Sie “normale” Lautstärkenanforderungen an Ihre Anlage stellen!
Die berechtigte Frage, wozu es dann überhaupt teure Verstärker (und auch CD-Player) gibt, lässt nur eine seriöse Antwort zu, nämlich: wegen ihrer insgesamten Qualität. Teure Geräte beinhalten normaler Weise bessere elektronische und mechanische Bauteile, dadurch gibt es bessere Langzeitstabilität und beim Bedienen spürbar bessere Haptik. Die Funktionen sind gut durchdacht und sinnvoll, es gibt keinen unnötigen Ballast. Man merkt einfach, dass hier gescheite Menschen am Werk waren, die etwas für Kenner geschaffen haben. Im Falle ist auch der Wiederverkaufswert solcher Geräte höher, denn es gibt immer Leute, die so etwas gebraucht suchen. Tatsächlich “besser” klingt also ein teurer Verstärker nicht – und schon gar nicht bei Zimmerlautstärke.

Für die Quellgeräte (vor allem für Digitalplayer jeder Art) gilt das genau so.
Noch dazu passt jeder dieser Player aus technischer Sicht zu jedem Verstärker, denn deren Aus- und Eingänge sind praktisch genormt. Das heißt: abgesehen von zusammenpassender Optik und einer gemeinsamen Fernbedienung gibt es keinen Grund, beide Geräte vom gleichen Hersteller zu nehmen. Aber es spricht auch nichts dagegen, denn alle Hersteller können heute meist beides gleich gut.

Zu den Verstärkern mit Röhren und Ausgangstransformatoren in den Endstufen (es gibt nämlich spezielle Röhrenverstärker, auf die das nachfolgend Geschriebene nicht zutrifft, aber sie sind die Ausnahme)
Abgesehen davon, dass man in diesem Bereich für wenig Geld nur eher Minderwertiges aus Fernost bekommt, verändern Röhrenverstärker ihre Linearität und somit ihre klanglichen Eigenschaften in Abhängigkeit der Impedanzkurve der angeschlossenen Lautsprecher. In den Prospekten und Zeitschriften wird deren Frequenzgang immer nur so gezeigt, wie er sich an einem Fixwiderstand misst und da gibt es nichts zu kritisieren. Ganz anders verhalten sich Röhrenverstärker bei schwankendem Lastwiderstand – bzw. an komplexen Lasten, so wie es Lautsprecher nun mal sind. Nur Vollbereichs-Magnetostaten haben einen fast linearen Impedanzverlauf, aber davon gibt es nur noch ganz wenige am Markt (leider!). Sie haben aber meist auch recht schwachen Kennschalldruckpegel, höhere Lautstärken mit kleineren Röhrenverstärkern sind somit nicht möglich.
Röhrenverstärker können klanglich tatsächlich besser gefallen als übliche Transistorverstärker, aber sie sind nicht klangneutral. Wenn dieser “verzogene” Klang besser gefällt und die Optik fasziniert, spricht, jetzt einmal abgesehen von deren schlechter Ökonomie (ca. 75% der zugeführten Energie wird in Wärme umgesetzt), ihrer höheren Störanfälligkeit und der Folgekosten (Röhren halten nur begrenzt), nichts gegen einen Kauf.

Eine immer wiederkehrende Falschaussage: großer Raum – große Lautsprecher, kleiner Raum – kleine Lautsprecher
In Wirklichkeit hat das Eine mit dem Anderen nicht viel zu tun. Was hauptsächlich zählt, ist der Hörabstand und dieser sollte besser klein(er) als (zu) groß gewählt werden. Alles über 3 Meter ist selten gut und wenn, dann nur bei optimaler Raumakustik und sehr großen Lautsprechern. Nicht egal in diesem Zusammenhang ist die Anordnung der Chassis (Schallzentren). Lautsprecher, bei denen aus konstruktiven Gründen die Hoch- und Mitteltonchassis weit auseinander liegen (bei Hörnern oft unumgänglich) sind für kurzen Hörabstand nur schlecht geeignet. Koaxchassis haben hier eindeutige Vorteile (dafür wieder andere Nachteile). Bei den Tieftonchassis hängt es davon ab, wie hoch sie ins Grundtonbereich hinaufspielen. Alles nicht so einfach! Aber fest steht, dass die Raumgröße und die Größe der Lautsprecher fast nichts miteinander zu tun haben! Das gilt in beide Richtungen. Kleine Kompaktboxen in einem großen bis sehr großen Raum können bestens funktionieren solange der Hörabstand klein bleibt.

Was tun bei Tieftonproblemen im Hörraum?
Mit den üblichen raumakustischen Maßnahmen ist da nichts zu holen. Die Raummoden bauen sich in jedem Fall auf (bedingt durch die Raumdimensionen) und sie lassen sich durch Dämmmaterialien praktisch nicht beeinflussen, schon gar nicht mit kleinvolumigen. Wie ausgeprägt sie sind, hängt (ein bisschen) von der Beschaffenheit der Wände, von den Lautsprechern, von deren Aufstellung und vom Hörplatz ab. Hier hilft nur experimentieren, oder (viel besser!) messen. Aber meist ist der Idealfall nicht zu verwirklichen, ohne die Funktion des Wohnraums zu zerstören. Ein schwieriges Thema! In Studios wird entweder mit Plattenschwingern oder Helmholtzresonatoren gearbeitet (nicht sonderlich wirkungsvoll). So richtig optimal sind nur Bassarrays, aber der Aufwand ist auch dementsprechend hoch. Einfach erklärt sind das mehrere Subwoofer, die an speziellen Plätzen im Raum stehen und die nicht nur Schall abgeben, sondern auch mittels Gegenphase Schall “absaugen”. Lautsprecher mit mehr Tiefgang im unteren Frequenzbereich müssen nicht zwangsläufig zu mehr Problemen im Bassbereich führen. Die problematischen Frequenzen liegen fast immer im höheren Tieftonbereich (60-100Hz), den selbst schon Kompaktlautsprecher anregen können. Meist sind sie es sogar, die genau dort ihren “Frequenzbuckel” haben.

Die Lautsprecher hinken qualitativ immer hinterher
Kein Lautsprecher dieser Welt ist in der Lage, die Qualität die selbst ein billiger guter Verstärker anliefert, fehlerfrei umzusetzen. Leute die das bestreiten (die gibt es tatsächlich!), sind nicht ernst zu nehmen. Zum Glück ist aber das menschliche Gehör einerseits nicht besonders gut und andererseits sehr tolerant gegenüber Wiedergabefehlern. Bei Lautsprechern ist es leider so, dass deren Wiedergabefehler immer größer werden, umsomehr Schall sie abgeben. Somit sollte vor der Anschaffung eine der zentralen Fragen sein, wie laut man damit hören will und das bei noch guter Qualität. Wer vorwiegend in Zimmerlautstärke hört, dem werden kleine(re) Lautsprecher ausreichen. Aber die Kleinheit hat irgendwo ihre Grenzen! Die heute vorwiegend von den Großmärkten angebotenen handtellergroßen Plastikböxelchen samt kleinem Dröhnwürfel (wird auch als Subwoofer bezeichnet) sind so ziemlich das traurigste das die Audioindustrie je hervorgebracht hat. Sie sind bestenfalls für’s kleine “Patschenkino” geeignet, zum ernsthaften Musikhören jedoch nicht. Wie schon erwähnt, kann man die Naturgesetze nicht überlisten. Ohne dementsprechende Membranflächen kann man kein ganzes Orchester bzw. keine Rockband wiedergeben und bei passiven Lautsprechern ist dazu noch viel Gehäusevolumen notwendig. Lassen Sie sich vor allem auf diesem Gebiet nicht von technischen Daten blenden! Es gibt keine Kleinbox, die mit ausreichendem Schalldruck 35Hz wiedergeben kann, zumindest keine passive! Auch muss kein Lautsprecher bis weit über 20kHz reichen, denn derartige Frequenzen hören nicht einmal ganz junge Leute. Es gibt auch keine Aufnahmen wo derartige Frequenzen vorkommen und auch kein Musikinstrument, das in diesem Bereich noch etwas Entscheidendes erzeugt. Das Märchen, dass man derartige Frequenzen empfindet, obwohl man sie nicht hört, ist lächerlich. Und vor allem: kein Studio bearbeitet sie, immer wird alles über 20kHz radikal abgeschnitten, auch bei den hochauflösenden Formaten. Gerade bei den Lautsprechern gibt es relativ große Klangunterschiede, die in engem Zusammenhang mit der angewandten Technik stehen. Einen Idealfall gibt es nicht, nicht einmal um sehr viel Geld. Alles dabei ist kompromissbehaftet, weil jedes System Vor- und Nachteile hat. Das gilt auch für jedes sich darin befindliche Bauteil. Ein möglichst kompromisslos konstruierter Lautsprecher wäre mit Sicherheit riesengroß, hässlich und keinesfalls – so wie 95% aller HiFi-Lautsprecher – mit passiver Technik ausgestattet, denn nur der aktive Weg ist der “Königsweg”. Diesen kennen aber die wenigsten HiFi-Enthusiasten und selbst wenn, würden sie ihn nicht gehen wollen, weil sie immer noch glauben (mit tatkräftiger Unterstützung der HiFi-Magazine), dass Verstärker unterschiedlich klingen und dass man sich diesen individuell aussuchen muss. Ein riesiger Fehler, aber dieser Karren ist bereits so verfahren, dass es kein Zurück mehr gibt – zumindest nicht auf breiter Ebene. Für Studioanwendungen gibt es seit Jahrzehnten kaum etwas anderes als aktive Lautsprecher und das nicht ohne Grund.

Gibt es Lautsprecher, die besonders räumlich klingen?
Dass es hier große Unterschiede geben soll, das hört/liest man ja immer wieder. Tatsächlich ist es aber so, dass der Lautsprecher selbst kaum Einfluss darauf hat. Der einzige Punkt der dabei lautsprecherseitig eine kleine Rolle spielt ist der, dass eine eher punktförmige Abstrahlung für räumliche Wiedergabe günstig ist, aber dieser Forderung kommen (im entscheidenden Mitteltonbereich) ohnehin praktisch alle Laustprecherhersteller nach. Ganz ideal verhalten sich dabei Koax-Chassis, aber auch sie beinhalten Kompromisse, sonst gäbe es ja kaum noch Anderes.
Nun zur Realität: räumliche Wiedergabe entsteht ausschließlich durch richtige Anwendung der Stereofonie (die Sourroundwiedergabe folgt den gleichen Prinzipien). Voraussetzung sind vor allem einmal Aufnahmen die dazu geeignet sind und bei der Wiedergabe die Einhaltung ganz wichtiger Punkte. Das berühmte Stereodreieck ist einmal das Um und Auf und dabei geht es tatsächlich um wenige Zentimeter bezüglich Symmetrie! Kaum weniger wichtig ist ein symmetrisches akustisches Umfeld für beide Lautsprecher. Die überaus wichtige Raumakustik für gute Wiedergabe gehört hier nur perifär dazu, denn selbst in einem relativ halligen Hörraum funktioniert die räumliche Wiedergabe noch, sie lässt sich von Reflexionen nur wenig beeinflussen, solange es Symmetrie gibt.
Um die räumliche Wiedergabe zu verstehen, muss man sich nur vergegenwärtigen wie Stereo funktioniert, nämlich auf Basis von Intensität (beide Lautsprecher müssen gleich laut sein) und Laufzeit (der Schall beider Lautsprecher muss phasengleich am Hörplatz ankommen). Die tonale Qualität der Wiedergabe ist dabei weitgehend egal, billige Lautsprecher können genau so räumlich klingen wie teure, vor allem auch deshalb, weil sie kaum Probleme im entscheidenden Mitteltonbereich haben.
Einen guten Beweis für all’ das liefert uns die Wiedergabe mit nur einem Lautsprecher. Wie beim Hören mit einem Ohr oder beim Sehen mit einem Auge gibt es dann keinerlei Räumlichkeit bzw. 3D-Effekt. Nur aufgrund von zwei unterschiedlichen, aber zusammenpassenden Informationen kann uns unser Gehirn “Räumlichkeit” vermitteln.
Warum “zentimetergenau”? Deshalb, weil die Wellenlängen im entscheidenden Mitteltonbereich nur 1- 4 Dezimeter lang sind und somit eine Kopfverschiebung links/rechts um nur wenige Zentimeter bereits hörbare Fehler verursacht.
Dazu kommt: desto besser alles stimmt – bzw. desto genauer beide Lautsprecher ihren Schall auf einen Punkt (Kopf des Hörers) fokussieren (“Sweetspot”), umso besser auch die räumliche Wiedergabe, aber auch umso dramatischer die Auswirkungen bei kleinen Unzulänglichkeiten.
Somit ergibt sich: Stereo (ebenso Surround) und räumliches Hören gibt es nur an einem sehr kleinen Punkt vor den Lautsprechern. Gemeinsames Hören funktioniert – wenn überhaupt – nur beim Sitzen hintereinander (die hinten sitzende Person müsste zudem noch größer sein, bzw. höher sitzen), aber niemals nebeneinander.

Klingen Aufnahmen im datenreduzierten MP3 Format schlecht? Klingen selbstgebrannte CD’s schlecht?
Beides stimmt absolut nicht. Die selbstgebrannten CD’s sind keinesfalls von den originalen zu unterscheiden. Bei Musik im MP3-Format, die mit ausreichend hoher Datenrate (ab ca. 160kBit/Sec. aufwärts) komprimiert wurde, ist bisher auch fast Jeder daran gescheitert der diese Behauptung verblindet beweisen wollte. Hier unterliegt man (wie so oft) einem Vorurteil. Allerdings gibt es für den Heimbetrieb keinen Grund, vorhandene Datenträger im MP3-Format abzuspeichern, denn Speicherplatz kostet heute nicht mehr viel. Auch kann man vom MP3-Format nicht mehr ohne Datenverlust zurück zum Originalformat. Das MP3 Format macht also hauptsächlich Sinn, wenn wenig Speicherplatz zur Verfügung steht und/oder wenn Musik per Internet verschickt werden soll. In jedem Fall ist es für “Berieselungsmusik” mehr als gut genug.